30 Jahre DIVA

by divaonline-admin

Es war im Herbst 1989: Die DIVA erschien zum ersten Mal. In den 30 Jahren, die seither vergangen sind, war sie stets DAS österreichische Medium für heimische und internationale High Fashion. Und sie machte einige prominente Entdeckungen. Ein Rückblick.

Moden kommen und gehen, aber eine Diva bleibt eine Diva. Das können auch die vielen Wegbegleiter des österreichischen Modemagazins bestätigen.

Der Start.

Begonnen hat alles im Alten Fassl
. Der Verleger Alexander Geringer saß gemeinsam mit Chris Radda, Andreas Dressler und der späteren Anzeigenchefin Monika Athanasiadis in dem Wiener Beisel beisammen. Alexander Geringer war der Meinung, dass in der österreichischen Medienlandschaft ein Modemagazin fehle. »Und zwar keine Massenfrauenzeitschrift, sondern etwas auf hohem Niveau«, erinnert sich Chris Radda, der zu diesem Zweck gemeinsam mit Andreas Dressler den Radda & Dressler Verlag gründete. Hochglanzmagazine wie die Vogue galten als Vorbild. Dressler ließ sich von dem damaligen französischen Kultfilm namens Diva aus dem Jahr 1981 für den Titel inspirieren

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. »Das drückt eine gewisse Noblesse aus, die gut zum Produkt passt«, sagt Radda. Mit Peter Mosser, der damals das Lifestyle-Ressort des Magazins Basta leitete, war ein Chefredakteur gefunden, welcher der DIVA viele Jahre lang treu blieb. »Es gab damals schon eine rege Wiener Mode­szene, aber ein passendes Magazin fehlte tatsächlich noch«, sagt er. Im Herbst 1989 schlug dann die Geburtsstunde für die DIVA. Im Lusthaus wurde die erste Ausgabe präsentiert. Der Untertitel »Saisonen der Mode« machte klar, wohin die Reise gehen sollte.

DIVA Jubilaeum

»Anfangs planten wir vier Aus­gaben pro Jahr. Die Reaktionen waren aber so positiv, dass wir die Frequenz gleich auf sechs Ausgaben erhöhten. 1990 waren wir schon bei acht Heften im Jahr«, erinnert sich Mosser. Das Team der ersten Stunde war klein und engagiert.

»Anfangs saßen wir zu dritt oder viert in einem Kammerl auf Bierbänken. Damals gab es ja noch keine Computer, es war eine richtige Herausforderung. Aber ich habe dort sehr viel gelernt«, sagt Sabine Baar-Baarenfels, DIVA-Modechefin in den 90er-Jahren und heute selbstständige PR-Managerin.

 

 

Karriere-Motor DIVA.

Baar-Baarenfels ist nicht die einzige erfolgreiche Unternehmerin, die einst bei der DIVA startete. Im DIVA-Archiv finden sich so manche prominente Namen, die hinter und vor den Kulissen der DIVA werkten. So sorgte die DIVA 1992 mit einer 20-seitigen Modestrecke für Aufsehen. Filmdiva Sonja Kirchberger war im Romy-Schneider-Look zu sehen. Produziert wurde die aufwendige Modestrecke von Desirée Stürgkh, einstige Modechefin und heute unter dem Namen Treichl-Stürgkh als frühere Opernballorganisa­torin und Herausgeberin des Magazins H.O.M.E. bekannt, sowie Life-Ball-Vater Gery Keszler.

»Die DIVA hat sicher Pionierarbeit geleistet. Es gab damals keine Mode- oder PR-Agenturen, man war direkt vor Ort bei den Designern. Es war eine immense Herausforderung und sehr aufregend«, erzählt Desirée Treichl-Stürgkh, die an der DIVA die Impuls­setzung für andere Medien schätzt.
Claudia Stöckl war damals für die Society zuständig. Auch sonst fanden sich prominente Namen in den Autorinnen- und Autorenzeilen: von heimischen Edel-federn wie Angelika Hager, Elisabeth Sereda, Antonia Rados, Conrad Seidl oder Helmut Gansterer bis zu Modegrößen wie Wolfgang Joop oder Gabriele Strehle, Chefdesignerin von Strenesse.

Topmodels in der DIVA.

Dass sich auch immer wieder Starmodels vor den Linsen der DIVA-Fotografen einfanden, gehört zu einem Mode­magazin, das etwas auf sich hält. Die DIVA hat aber auch immer einen guten Riecher für Stars von morgen bewiesen. So ist bei der Modestrecke »Über den Dächern von Djerba« aus dem Jahr 1991 im Credit schlicht »Model: Kate/Stella London« angegeben. In der nächsten Modestrecke, nur ein paar Ausgaben später, wurde die Angabe bereits mit ihrem Nachnamen Moss ergänzt. Auch Eva Herzigová hatte 1991 eines ihrer ersten Mode-Shootings in der DIVA. 1994 feierte sie als »Miss Wonderbra« ihren Durchbruch, um anschließend als Supermodel die Modeszene mit ihren Kolleginnen unsicher zu machen. Das spätere Starmodel Tatjana Patitz tauchte 1992 mit einem Coverfoto erstmals in der DIVA auf. Uschi Obermaier, die Ikone der sexuellen Revolution in den wilden Sixties, zierte 1994 das DIVA-Cover. Austro-Schönheit und Helmut-Lang-Muse Cordula Reyer war oft in der DIVA zu sehen. Zum Beispiel 1991, als sie maskuline Mode präsentierte. Liz Hurley wurde in dem kleinen Schwarzen von Versace berühmt. Bei einem Mode-Shooting für die DIVA, 2007,  macht sie allerdings auch ohne das legendäre “Sicherheitsnadelkleid” eine gute Figur.

Auch hinter der Linse fanden sich große Talente. Viele Topfotografen haben einst hier gewerkt: Mario Testino, Rainer Hosch, Vincent Peters, Manfred Klimek oder Andreas Bitesnich.

Auch Österreichs Topmodel Ilvie Wittek arbeitet bereits seit vielen Jahren mit der DIVA zusammen. Wir finden: Sie wird von Jahr zu Jahr schöner, ihr Gesicht immer ausdrucksstärker!

Mehr Mode.

Das schlichte Aufzeigen von Modetrends war der DIVA schon immer zu wenig. »Mode lässt sich nicht nur auf Kleidung reduzieren, man darf sie nicht isoliert vom gesellschaftlichen Kontext betrachten«, war schon damals das Credo von Peter Mosser. Dieser Linie ist die DIVA trotz verschiedener Führungsteams und unterschiedlicher Zeitströmungen stets treu geblieben. Mit heimischen Modeschulen gab und gibt es immer wieder Kooperationen. Es war stets der Anspruch der DIVA, der internationalen Modeszene in Österreich eine Heimat zu geben und andererseits auch den heimischen Kreativen eine Plattform zu bieten.
Hat die DIVA also den Modestandort Österreich und das Modebewusstsein der Österreicherinnen geschärft? »Auf jeden Fall«, sind sich die Menschen hinter der DIVA einig. Immerhin hat die DIVA von Beginn an großen Wert auf die Zusammenarbeit mit internationalen Modehäusern gelegt. So gelang es einst, Gianfranco Ferré anlässlich einer DIVA-Gala nach Wien zu holen.

Happy Birthday DIVA!

Spezielle Anlässe gehören gebührend gefeiert. Im Jahr 1999 feierte die DIVA ihren 10. Geburtstag mit dem strahlenden ­Supermodel Naomi Campbell auf dem Cover. 2009 fotografierte Star Fotografin Elfie Semotan das Cover Model. Zum Dreißiger “schenkt” die DIVA ihren Lesern ein speziell angefertigtes Kleid von FJ Bauer und Thomas Kirchgrabner am Cover und viele bunte Rückblicke. Auf die Welt der DIVA und die Welt der Mode in den letzten drei Jahrzehnten.

Den Dreißiger feiert die DIVA-Online übrigens noch den ganzen November lang mit Jubiläums-Beiträgen und Einblicken in das DIVA-Archiv
. Kommen Sie also ruhig öfter vorbei!

 

 

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