9 Stil-Fragen an Terry de Gunzburg

by divaonline-admin


Terry mal drei...

Terry mal drei…

Eine Frau wie ein Tornado: Sie wirbelt durch ihr Haus, Paris, die Mode, Kunst und unser Leben. Denn so manch ein Beauty-Tool, ohne dass wir heute nicht mehr leben könnten verdanken wir ihrem Genie: Terry de Gunzburg ist die geniale Kreateurin des Touche Éclat-Stiftes von YSL
. 1998 kreierte sie ihr erstes „Haute Couleur“-Make-up

– Cerebral Vascular Accident, CVA cialis prices 52SHARED CARE CONCEPT (29).

. Seitdem setzt sie mit ihrer Marke BY TERRY immer wieder neue Maßstäbe in der Luxus-Kosmetik.

Wie definieren Sie Ihren Stil – generell und persönlich?

Unaufgeregt, aber dennoch chic. Ich trage gerne simple Basics wie ein knackiges weißes Shirt aus Baumwolle oder Seide, dazu eine schwarze Hose und Unmengen an Accessoires
. Ich liebe Statement-Schmuck wie etwa meine Lalanne-Ohrringe und meine Korallenketten. Außerdem liebe ich bunte Schals und Pashminas sowie Statement-Schuhe. Mein Herz schlägt für Manolo Blahniks. Ich liebe leuchtende Farben!

Was hat Ihr Modeverständnis geprägt?

In den 70er, 80er und 90er Jahren in Paris zu Leben – in jener Zeit, als die Mode auf ihrem Höhenpunkt war. Außerdem hatte ich das Glück mit einigen der kreativsten Köpfe der Mode sehr eng zusammenzuarbeiten: Dazu gehörte Yves Saint Laurent, Karl Lagerfeld, Lou Lou de la Falaise, Sonia Rykiel. Star-Fotografen dieser Tage wie Helmut Newton und Guy Bourdin halfen mir dabei, meinen Stil zu finden. Davor war meine Mutter meine Stil-Inspiration!

Sie arbeiten als Kreative und früher als Visagistin auch in der Mode – wie wirkt sich das auf Ihre täglichen Entscheidungen zuhause bei der Kleiderwahl aus?

Während ich an meinen Kreationen arbeite fällt die Wahl stets auf eine komfortable Garderobe, die mich aber zeitgleich inspirieren muss – die Farben, die Muster und die Materialien.

Lieblingsdesigner oder Lieblingslabel?

Miuccia Prada zählt auf jeden Fall dazu, dann Michel Klein und Victoria Beckham.

Strenger Dresscode oder doch lieber Laissez-faire?

Dress Code natürlich! Aber immer mit einem Twist, um es persönlich zu machen – oder wie Diana Vreeland zu sagen pflegte: „degagé“. (Red.: ungezwungen)

Avantgarde oder klassisch?

Eine Mischung aus beiden: Es ist wie bei der Kunst – ich liebe es einfach, moderne Kunst mit antikem zu verbinden. Ein Beispiel: Ich mag zeitlose Stücke wie ein Smoking von Saint Laurent, weiße Seidenblusen und avantgardistische Accessoires.

All-time-Favourit?

Mein Yves Saint Lauren Haute Couture Business Suit, meine Prada Trench Coats, meine Hermès Birkin Bag und meine Manolo Blahnik Stilettos.

Stil ist, wenn …

… wenn man kein Fashion Victim ist
. Stil bedeutet viel mehr als Eleganz oder Trend, es beginnt an jenem Punkt, an dem man seine Fehler und Vorzüge beginnt zu akzeptieren. Mein Motto ist ganz klar: Schönheit ist kein Stereotyp, sondern kultivierter Stil, eine Form des Ausdrucks!

Ein Geheimnis des guten Geschmacks, das Sie an dieser Stelle gerne teilen?

Weniger ist mehr! Stets der Qualität dem Vorzug vor Quantität geben. Und immer den eigenen Instinkten folgen.


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