9 Stilfragen an Hilde van Mas

by DIVA Redaktion
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Ungefähr so oft wie sie ihren Namen änderte, so änderte sie ihre Profession. Jetzt, so hoffen wir, ist Hilde van Mas angekommen: als Modefotografin. Die ausgebildtete Ballettänzerin und Beauty-Redakteurin schärfte ihren Blick über Jahre. Nun bahnt sie ihre Ästhetik auf Bilder. Endlich!

Wie definieren Sie Ihren Stil – generell und persönlich?
Meine Kleidung und mein Lebensraum sind inspiriert von vielen Retro-Elementen aus der Rock und Pop-Kultur oder auch den 50s. Lederjacke und Overalls gehören zu meinen Darlings. Wobei 99 Prozent meiner Outfits in unaufgeregtem Schwarz gehalten sind und bequem sein müssen. Dazu kombiniere ich tagsüber meist roughe Boots oder für spezielle Anlässe High Heels und Vintage-Schmuck als Eyecatcher – viele Teile in meinem Kleiderschrank sind Souvenirs von Flohmärkten aus Paris, London und Wien.

Was hat Ihr Modeverständnis geprägt?
Inspiriert haben mich der Zeitgeist der 80er Jahre – damals in meiner Heimat Italien – die Straßen, Gerüche und das Licht am Meer. Vor allem aber meine Mutter, von der ich heute noch viele Kleidungsstücke aus ihre Mailänder Modelzeit habe
. Und hin und wieder auch noch trage –  z.B.  Ankle Boots, Schulterpolster-Blazers oder unzählige Taillengürtel.

Sie arbeiten in der Mode – wie wirkt sich das auf Ihre täglichen Entscheidungen zuhause bei der Kleiderwahl aus?
Ich liebe Mode, es ist eine Herzensangelegenheit und sehr ehrliche Leidenschaft – lasse mich von ihr inspirieren und amüsieren. Ich bewundere verschiedene Designer und viele modische Tendenzen finde ich interessant

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. Aber ich trage kaum einen angesagten Trend. Authentizität – eine modische Ehrlichkeit – ist für mich das oberste Credo.

Lieblingsdesigner oder Lieblingslabel?
Hedi Slimane, weil mich sein ästhetisches Empfinden fesselt
. Alessandro Michele liebe ich für seinen humorvollen, geistreichen Zugang. Alexander McQueen für seine dunkle, raue, sehr beseelte Kreativität.

Strenger Dresscode oder doch lieber Laissez-faire?
Weder noch. Ein strenger Dresscode engt ein und Laissez-faire sprengt oft geschmackliche Grenzen.

Avantgarde oder Klassiker?
Beides wichtig. Eines auszuschließen, wäre ein großer Fehler. Das Verschmelzen beider Stilrichtungen in einem Gesamtbild finde ich sogar sehr wichtig und geistreich

All-time-Favourit?
Overalls again and again. Lederjacke, Trenchcoat und 50s-High-Heels. Und: roter Lippenstift, der spielt für mich dieselbe Rolle wie ein Schmuckstück!

Stil ist, wenn … ?
… etwas oder jemand strahlt, magnetisch wirkt, Spaß macht und authentisch ist
. It´s all about the glow.

Ein Geheimnis des guten Geschmacks, das Sie an dieser Stelle gerne teilen?
Ich glaube, guter Geschmack liegt einer zutiefst ehrlichen, mutigen, intuitiven  und gerne auch eigenwilligen Art sich zu zeigen, zugrunde. So kann vielleicht das wohl absurdeste, fragwürdigste Outfit auf einer Kleiderstange von einer Person getragen „teuer“ und atemberaubend aussehen. Feel it – love it – wear it.

 

Credits:
photos@Matthias Heschl, Makeup@Jody Cuberli, Set@Florian Oppitz

 

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