Knigge für den Hochzeitsgast

by DIVA Redaktion

Die Hochzeitssaison steht in ihren Startlöchern. Wir werfen einen genaueren Blick auf die Etikette des perfekten Gastes. Welche No-Gos sollte man vermeiden und welche Regeln sind mittlerweile überholt?

Dass man als Gast die Braut weder in Outfit noch im Strahlen übertreffen sollte, versteht sich von selbst
. Doch oft genug waren wir auf Hochzeiten, in denen organisatorische Dinge nicht ganz so glatt gelaufen sind, wie das Paar das erwartet hätte. Wenn die Hochzeitsgesellschaft davon nichts merkt, ist alles gut. Doch wenn die Braut unrund oder aggressiv wird, ist es mit der Magie vorbei. Deswegen gilt es, die Braut bei Laune zu halten, ihr Komplimente zu machen und Missgeschicke nicht zu thematisieren. Und sich als Gast an folgende Regeln zu halten:

Die ewige Diskussion ums Weiß

Jeder kennt die goldene Regel, dass Weiß der Braut vorbehalten ist. Doch gerade im Hochsommer fällt es Gästen oft schwer, ihre hellen Kreationen im Schrank hängen zu lassen. Weißes Kleid ist immerhin nicht weißes Kleid: Es gibt genug Designs, die mit einem Hochzeitskleid gar nichts gemein haben und nicht weiter negativ auffallen würden. Zum Beispiel wenn Print involviert ist oder das Cocktail-Kleid mehr cremefarben als weiß ist. Trotzdem riskiert man Kritik von anderen Gästen oder läuft Gefahr, die Braut zu brüskieren. Warum das Risiko nehmen? Wer sich also nicht sicher ist ob er sich innerhalb der Vorschriften bewegt aber trotzdem keine schweren oder intensiven Farben tragen will, greift einfach zu Pastell: Flieder, Rosa, Mint…

Plus Eins?

Auch wenn es frustrierend ist: Unter keinen Umständen sollte man annehmen, dass ein Plus Eins in der Einladung zur Hochzeit inkludiert ist, wenn es nicht ausdrücklich auf der Karte steht. Ein Brautpaar nach einem extra Platz auf der Liste zu fragen, ist schlicht unhöflich
. Man bittet das Paar wortwörtlich darum, für eine extra Person zu bezahlen. Eine Braut erzählt: “Ich habe mir ohnehin schwer getan zu entscheiden, welche Arbeitskolleginnen ich zur Hochzeit einlade. Eine davon nahm an, dass Mann und Kinder, die ich nie vorher getroffen hatte, automatisch inkludiert sind und antwortete, dass ‘wir’ sehr gerne kommen. Ihr klarzumachen, dass das leider nicht möglich sei ohne sie komplett vor den Kopf zu stoßen, war ein Drahtseilakt.”

Geschenke

“If there is a list, stick to the list.” Wenn ein Brautpaar sich für die neue bezogene Wohnung gewisse Einrichtungsgegenstände wünscht oder für die Hochzeitsreise um Spenden bittet, gibt es keinen Grund, noch unnötig kreativ zu werden. Gerade bei Designstücken oder gar bildender Kunst als Geschenk können Geschmäcker so verschieden sein, dass man sich besser nicht in den berühmten, fetten Napf setzt. Eine Freundin danach gefragt, was ihr merkwürdigstes Hochzeitsgeschenk war: “Meine Schwiegermutter hat uns ein Sexspiel geschenkt

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. Wirklich nichts, was mann von der Frau bekommen will, die den eigenen Mann ins Leben gesetzt hat.” Auch selbstgebasteltes kann manchmal problematisch werden. Kleine, originelle Gimmicks, die das eigentliche Geschenk begleiten, sind in Ordnung – es gibt das unausgesprochene Einverständnis beider Seiten, dass darüber gelacht wird und das Ding letztendlich im Müll landet.

Die richtige Rhetorik

Hat man die Ehre, dem Brautpaar eine Rede halten zu dürfen, sollte man es kurz und knackig halten. “Jeder will auf der Hochzeit was sagen, daher sollte man die Redezeit nicht überstrapazieren
. Es gibt einen Zeitplan, der eingehalten werden soll. Außerdem stellen zu lange Vorträge den Redner mehr in den Mittelpunkt als das Paar.”

Sonstige Fauxpas?

Generell gilt für Hochzeiten der selbe Verhaltenskodex wie für andere Veranstaltungen. Dass man sich nach übermäßigem Alkoholkonsum lieber zurückzieht anstatt laut zu werden versteht sich von selbst. Doch auch das Personal auf der eignen Hochzeit will gut ausgewählt sein. “Einer meiner Hochzeitsgäste musste sich zu sehr später Stunde im Shuttle übergeben. Der Fahrer war so angewidert, dass er mich aufforderte, den Wagen an Ort und Stelle zu putzen”, erzählt eine andere Braut. Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht…

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1 comment

Julia 3. April 2017 - 14:49

… Rot und Schwarz für Damen sind ebenso ein Fauxpas! Kleider sollten über dem Knie enden und Schultern (wenn Kirche) bedeckt sein.

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