Arthur Arbesser über seine neue Brillen-Kollektion für Silhouette

by divaonline-admin

Arthur Arbesser ist Österreichs aufregendster Modeexport. Der Linzer Weltkonzern Silhouette hat ihn jetzt für eine Brillenkollektion importiert. Wir traffen den Wahl-Mailänder in Wien zum Exklusiv-Interview.

Stress und Success: So lässt sich das Leben von Arthur Arbesser gegenwärtig zusammenfassen. Der 33-Jährige stammt aus Wien-Hietzing und macht in Mailand als Designer eine aufsehende wie beeindruckende Karriere
. Er hat viele Jahre für Armani gearbeitet, 2013 seine erste eigene Kollektion gezeigt und es ins Finale des hoch dotierten LVMH-Preises geschafft
. Kurzum er steht auf der Sonnenseite des Lebens. Da trifft es sich gut, dass Silhouette ihn für eine Sonnenbrillenkollektion engagiert hat. Anlass für einen Kurzbesuch in seiner Heimatstadt. Eine seiner 24 Stunden in Wien hatte er für DIVA WOHNEN reserviert. Bei unserem Treffen verstanden wir sofort, warum Arbesser als »Darling der Modeszene« bezeichnet wird

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Die Modewelt trauert nach wie vor um Vogue-Italien-Chefin Franca Sozzani, die Sie als »Österreichs aufregendsten Modeexport« bezeichnet hat. Wie wichtig war sie für Ihre Karriere?
Gleich mit meiner zweiten Kollektion habe ich Francas Nachwuchs-Wettbewerb und Herzensprojekt »Who Is On Next?« gewonnen. Ab dann war ich sozusagen ein Ziehkind von ihr, und konnte sie immer um Rat und Hilfe bitten. Das Schöne: Du konntest ihr ein E-Mail schreiben und hast innerhalb von drei Minuten eine Antwort bekommen. Das war einfach toll. Ihr Tod bedeutet das Ende einer Ära. Und für Mailand im Speziellen einen großen Verlust.

Kommen wir zu Erbaulicherem, konkret zur Architektur, ein Quell Ihrer Inspiration genauso wie Interior-Design. Als DIVA WOHNEN-Chefredakteurin möchte ich es natürlich genauer wissen: Wo konkret finden Sie Ihre Ideen?
Es geht beim Design-Prozess oft um Proportionen und Linien. Ich bin in Wien aufgewachsen und in den 90ern oft mit dem Fahrrad oder meinen Rollerblades durch Hietzing gefahren, vorbei am Josef-Frank-Gebäude in der Wenzgasse. Das Haus oder auch die Villa Primavesi von Josef Hoffmann in der Gloriettegasse waren Punkte, an denen ich als Kind immer stehen geblieben bin
. Architektur im Allgemeinen hat mich eigentlich schon immer interessiert. Diese Passion setzt sich natürlich in Mailand fort. Hier bist du von Vico Magistretti, Gio Ponti oder Ettore Sottsass umgeben.

Kleider entwerfen oder Brillen designen – sind das zwei Paar Schuhe?
Bei der Brille muss man doch noch ein bisschen mehr auf den Gebrauch eingehen. Bei der Kleidung hat man etwas mehr Freiheiten. So macht man manchmal vielleicht nur ein paar Show-Outfits, die dann auch total transparent, besonders kurz oder sehr verspielt sein können. Bei der Brille hatte ich den Ansatz: aufsetzen und gut fühlen. Natürlich sollte das auch das Ziel bei der Kleidung sein…

Was kommt nach den Brillen? Vielleicht Home-Accessoires?
Ich habe für die schwedische Firma Hem, die jetzt zu Vitra gehört, Decken und Teppiche entworfen. Es ist eine Welt, die mich sehr interessiert. Ich bin jedenfalls offen für weitere Anfragen (lacht).

arthurarbesser.com

 

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