Ausnahme Fotografin Elizaveta Porodina im Talk

by divaonline-admin


Die Fotografien von Elizaveta Porodina sind voll von Metaphern, versteckten Ebenen und Schattenspielen. Sie sind einzigartig und unvergesslich

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. Nun erobert die junge Frau mit dem Blick für das Besondere auch Hollywood.

“Für die Zeit des Shootings bin ich verliebt in mein Model. Ich bete es an und interessiere mich nur für diesen Menschen,« erklärt Elizaveta Porodina ihren Arbeitszugang. Diese Verliebtheit ist bei jedem Bild der 32-jährigen in Deutschland lebenden Russin spür- und sichtbar. Nach einem Studium der Psychologie landete Porodina eher durch Zufall in der Fotografie, probierte es einfach aus. Mit dem Video zu “Bungalow” von Bilderbuch machte sie sich auch in der Kunstszene einen Namen. Kürzlich fotografierte sie Hollywoodstar Kevin Bacon für das US-Magazin GQ. Höchste Zeit für ein Gespräch mit der Ausnahmekünstlerin.

Wie sehr beeinflusst deine Ausbildung zur Psychotherapeutin deine Arbeit als Fotografin? Wer war zuerst – das Huhn oder das Ei? Ich denke, ich habe mich für ein Studium der Psychologie entschieden, weil ich im menschlichen Verhalten und in generell allem was ich sehe, auf der Suche nach der Tiefe bin. Die Psychologie und anschließend die Fotografie, erlauben mir diese Art von Annäherung
. Beides sind perfekte Spielwiesen dafür. Ich begegne Menschen oder Landschaften im Rahmen dieser Arbeit und habe das Recht sie auszufragen. Ich darf mit ihnen Sachen ausprobieren, darf mit ihnen spielen, sie bitten in Rollen zu schlüpfen in denen sie vorher noch nie waren, ich bitte sie, Perspektiven zu wechseln. Das haben Psychologie und Fotografie wohl gemeinsam. Nur dass ich in der Fotografie natürlich sofort Ergebnisse bekomme, die alle sehen können. Und das finde ich um einiges befriedigender, als in der Psychologie oder Therapie.

Hat der Blick durch die Linse auch Ihren Blick auf die Welt verändert? Auf jeden Fall hat er mich selbst verändert. Sehr früh in meiner Karriere habe ich festgestellt, damit ich ein Bild machen kann, das wahrhaftig ist, damit es diese wahre Emotion widerspiegeln kann, muss ich mich zu hundert Prozent auf die Person einlassen, die vor mir ist.

Ich darf keine Angst vor ihr haben, keine Angst vor Berührung, darf mich nicht schämen, nach etwas zu fragen. So entsteht eine menschliche Begegnung, die ich vorher noch nicht hatte. Weil ich als Privatperson vor der Fotografie so große Angst vor Ablehnung und Verletzung meines Egos hatte, ist mir so vieles entgangen. Fotografie hat mein Verhältnis zum Menschen normalisiert, soweit es für mich möglich ist.

Was meinen Sie mit »normal«? Nicht „wie alle Leute“, sondern so wie es ursprünglich mal sein sollte. Ich denke, die meisten Menschen haben Angst vor Ablehnung und werden deshalb viele Dinge nicht erleben, Gefühle nie erfahren. Normal sollte sein, dass Menschen aufeinander zugehen, auf die Bedürfnisse anderer achten. Sie sollten einander bewundern, lieben und Respekt zeigen. So sind wir eigentlich gebaut worden, denke ich.

Ihre Bilder sprechen eine eigene Sprache, lassen viel Interpretationsspielraum. Bilder können manchmal perfekt einen fließenden, flüchtigen Moment zusammenfassen. Besser als Worte es je vermögen würden. Mein Anspruch an jedes Bild ist, dass es eine gewisse magische Qualität hat. Diese findet oft an den Bruchpunkten zwischen Licht und Schatten statt. Mich interessiert niemals das Oberflächliche, Offensichtliche. Stell dir eine Ebene vor, auf der ein Schutzfilter ist. Du beginnst an einer Ecke den Filter abzukratzen und dann siehst du die vielen Farben, das Glänzen und die Reflektionen der verborgenen Ebene. Die interessiert mich!

Haben Sie immer einen Plan fürs Shooting? Natürlich! Alles andere wäre fahrlässig. Aber ich bin flexibel, lasse mich auf Situationen, Menschen und Ideen ein. Das Ergebnis wird dann immer etwas besser sein, als das was man sich vorgenommen hat.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration für die Bilder? Ich nehme alle Inspiration aus meiner Umgebung

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. Ich bin selten inspiriert von einfach nur anderen Bildern. Mir geht es sehr viel um die Situation, um Licht und Schatten um das was vor mir stattfindet. Um Formen, Farben, Charaktere. Farben der Seele des Menschen usw.

Gibt es aktuelle Projekte, über die sich schon sprechen dürfen? Es gibt viele Gespräche, aber nichts, was ich schon ankündigen könnte. Aber ich bin gerade dabei, mich verstärkt mit Film anzunähern, was wohl eine logische Konsequenz aus der Fotografie ist. Es gefällt mir sehr, mich mit dem Bewegtbild zu beschäftigen. Aber ob daraus noch mehr wird, wird sich erst zeigen.

Mehr von Elizavetas Arbeiten gibt es auf ihrer Website, ihr auf Instagram zu folgen ist auf jeden Fall eine Bereicherung für jeden Feed!

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