Austrian Fashion Talents: Das Team der Modeklasse der Angewandten im Interview

by divaonline-admin



Professor der Modeklasse Hussein Chalayan fotografiert von Cem Talu.

Eine Klasse für sich: Das ist jene für Mode an der Universität für angewandte Kunst Wien auf jeden Fall. Das Team rund um Professor Hussein Chalayan und die Senior Artists der Modeklasse Claudia Reifberger und Hermann Fankhauser.

Ihr Statement für das Modeland Österreich – warum ist es relevant, wo sehen sie im Vergleich die Nische?

Hussein Chalayan: Viele großartige Designer kommen aus Österreich, aber viele zieht es in die klassischen Modestädte. Warum bleiben sie nicht, Wien hat alle Zutaten um ebenfalls eine Modemetropole wie Paris, Mailand, London oder New York zu werden

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. Die spannende Kulturszene und den multikulturellen Background zum Beispiel. Wien ist außerdem eine Schnittstelle zum Osten. Vielleicht liegt es an der Einschätzung der Menschen, dass sich Mode nur in den sogenannten Mode-Hauptstädten abspielt

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.

Wien hat alle Zutaten um ebenfalls eine Modemetropole wie Paris, Mailand, London oder New York zu werden.”

Für wie wichtig halten sie dabei den Beitrag der heimischen Modeschulen?

Hermann Fankhauser/Claudia Reifberger: Für jedes Level als auch für die Mode-Industrie und die verschiedenen Modeszenen, national oder international, gibt es unterschiedliche Ausbildungsstätten. Der Modeklasse an der Angewandten kommt eine ganz besondere Rolle zu, sie ist die einzige universitäre Ausbildungsstätte, die künstlerische, gestalterische Kompetenzen sowie Skills zum Aufbau eines eigenen Labels oder den Einstieg in Karrieren bei bestehenden internationalen Labels und Modehäusern vermittelt.

Das einzigartige und sehr individuelles Ausbildungssystem, geleitet von wechselnden international renommierten ModedesignerInnen zieht auch aufgrund der überdurchschnittlich vielen erfolgreichen AbgängerInnen Studierende nicht nur aus ganz Österreich sondern aus der ganze Welt an.

Worauf liegt der Schwerpunkt der Universität für angewandte Kunst Wien? Und wie positioniert man sich im internationalen Vergleich?

Hussein Chalayan: Es ist definitiv eine internationale Drehscheibe, Studierende aus aller Welt kommen hier her. Ich habe das Gefühl, dass die Modeklasse an der Angewandte ein bisschen wie das frühere St.Martins ist, wo es nicht nur um Mode gegangen ist, sondern auch die Verknüpfungen mit anderen Welten, wie der Kunst. Das impliziert eine Authentizität, die nicht kommerziell motiviert ist. Schwerpunkt liegt dabei die Fähigkeiten zu entwickeln. Studierende haben hier die Möglichkeit Dinge selbst zu tun, so entwickeln sie auch besseres handwerkliche Fertigkeiten als an anderen Universitäten, hoffentlich!

Welche Schwierigkeiten galt es in der Historie der Institution zu bewältigen?

Hermann Fankhauser/Claudia Reifberger: Einerseits die Position der Professur an der Modeklasse mit erfolgreichen ModedesignerInnen zu besetzen, in der Mode erfolgreiche und wegweisende DesignerInnen zu finden, die neben ihrem Business die Zeit haben, ein Studium zu leiten.

Erfolgreiche und wegweisende ModedesignerInnen zu finden, die neben ihrem eigenen Business Zeit und Interesse finden, sich mit den Studierenden und ihren Arbeiten zu beschäftigen und das Studium zu leiten stellt immer wieder eine Herausforderung dar.

Die Modebranche ist in einem ständigen Wandel. Es ist uns besonders wichtig, mit der Ausbildung auf der Höhe der Zeit zu sein, sie muss auch offen genug bleiben, um den jeweiligen Trends und Strömungen Raum zu geben.

Was waren ihrer Ansicht nach die Höhepunkte?

Hermann Fankhauser/Claudia Reifberger: Wir freuen wir uns besonders, wenn Abgänger – manchmal auch bereits noch Studierende – mit ihren Kollektionen bei internationalen Preisen und Awards prämiert werden. Unsere Höhepunkte sind definitiv wenn AbgängerInnen Jobs in wichtigen Positionen bei internationalen Modehäusern finden oder erfolgreich ihre eigenen Labels führen.

Welche der ehemaligen Studierenden sind ihnen dabei besonders in Erinnerung geblieben – vielleicht weil sie international besonders erfolgreich wurden?

Hermann Fankhauser/Claudia Reifberger: Andreas Kronthaler etwa, der Vivienne Westwood leitet, das Label nennt sich auch inzwischen Andreas Kronthaler for Vivienne Westwood
. Oder Roshi Porkar, die bei Kenzo arbeitet, Isabelle Steger die Head of J.W.Anderson Meanswear ist oder Elizaveta Fateeva, die für Lavin Shoes verantwortlich zeichnet
. Nicht zu vergessen Martina Tiefenthaler, die erfolgreich für Balenciaga tätig ist.

Welche Maßnahmen könnten den Modestandort Österreich in der Zukunft noch wichtiger positionieren?

Hermann Fankhauser/Claudia Reifberger: Österreich hat eine durchaus lebendige und vielfältige Modeszene auf qualitativ hohem Level, es fehlt schlicht an einer Fertigungs-Industrie in Österreich, alle weiteren Voraussetzungen sind gegeben.

Wohin geht der Trend – welche Visionen und Ziele hat man sich für die Zukunft gesteckt?

Hermann Fankhauser/Claudia Reifberger: Modeklasse als recruting-Quelle, die Modeklasse hat vor etwa 2 Jahren ein völlig neues Curriculum erarbeitet, dass die Ansprüche der Zeit heutigen Modelandschaft mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen heutigem Modeausbildungsprofil entspricht
.

Ziel und Vision ist und bleibt, selbstbewusste ModedesignerInnen auszubilden, die den Ansprüchen der heutigen Modelandschaft gerecht werden und gleichzeitig ihre persönliche Handschrift als ModedesignerInnen entwickeln. Das heißt auch, das Modeausbildungsprofil immer wieder daraufhin zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Ziel und Vision ist und bleibt, selbstbewusste ModedesignerInnen auszubilden, die den Ansprüchen der heutigen Modelandschaft gerecht werden…”

 

Weitere Informationen zur Modeklasse der Universität für angewandte Kunst in Wien gibt es im aktuellen DIVA Austrian Fashion Talents oder unter dieangewandte.at

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