BEAUTY Behaviour

by DIVA Redaktion


Was Benimm-König Elmayer seinerzeit versäumt hat, versuchen wir heute nachzuholen: ein Knigge für den Spa-Bereich

16In the corpus cavernosum, a gaseous neurotransmitter, nitric tadalafil for sale transmitted via the spinal cord and the pelvic nerve to the.

. Von Einweg-Höschen, Schweigegelübde und Trinkgeldern -eine Anleitung garantiert ohne Happy Ending.

 

Wahrer Luxus – ein Schlagwort, das wie ein Damoklesschwert über dem Redakteurshaupt schwebt

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. Ohne Frage, er ist vermutlich relevanter als Clown Contouring und Lip Plumping. Er impliziert aber auch, dass man sich mit wahren Werten auseinandersetzt, die neben Familie, Liebe und Gesundheit unverzichtbar in allen Lebenslagen sind. Es zählt nur richtige Etikette – der vielleicht größte Luxus dieser Tage und meine neue Obsession. Ich verliere mich in Höflichkeitsfloskeln, bin meisterhaft in Mail-Ansprachen und augenscheinlich mag ich auch Adjektive sehr gerne. Wirklich Probleme bereitet nur der bislang ausständige Knigge für den Spa- und Wellnessbereich, konkret: bei der Massage.

Prinzipiell finde ich Besuche in solchen Instituten in erster Linie langweilig und in zweiter Instanz auch etwas entwürdigend – ich verbitte mir Vorurteile, wer auch immer gerne in den Einweg-Tanga schlüpft, hat größere Probleme als meine Wenigkeit. Aber dann tauchen auch schon meine nächsten Unsicherheiten auf: Wann fallen die Hüllen? Sollte ich mit jemandem, der mich in Unterwäsche sieht, nicht zumindest per Du sein? Und wie verhält es sich mit dem Trinkgeld?

Dank Elmayer kann ich zwar Flanieren und Händeküssen wie kein Zweiter, aber über Taktgefühl für solch prekäre Lagen wurde nobel geschwiegen. Wie bei allem, was auch nur peripher anrüchig werden könnte, ist Google zur Stelle und hat vielleicht den wertvollsten Tipp in Sachen Körperhygiene am Start: Wer sich also gelegentlich duscht, hat schon mal die Hälfte richtig gemacht? Alles andere fällt scheinbar in eine Art Grauzone untermalt mit esoterischer Fahrstuhlmusik und Patschouli-Kerzen
. So selbstverständlich wie Körperhygiene sollte aber auch Pünktlichkeit sein – schon allein aus Eigeninteresse. Stress trägt bekanntlich selten zur Entspannung bei. Deshalb empfiehlt es sich auch, das Handy zumindest auf stumm zu schalten – theoretisch brauchen Sie es überhaupt nicht, denn weder Selfies noch Live-Tweet wären angebracht.

Obwohl eigentlich vorauszusetzen ist, dass Masseure von Berufs wegen keine Berührungsängste haben, machte ich mich bisher übrigens nicht automatisch frei, sondern lasse mich dezent bitten -völlig überflüssig, Massagen sind die Tinder-Dates unter den Kosmetikbehandlungen: Wenig Konversation, schnell zur Sache und im Anschluss wird Augenkontakt tunlichst vermieden. Nennen Sie mich konservativ, aber dafür könnte man doch zumindest Drinks und ein Essen erwarten. Fehlanzeige! Es liegt sogar an Ihnen, Trinkgeld zu geben, und es fragt sich nur, wann und wie viel. Für Massagen und Kosmetiktermine sind je nach Preisklasse fünf bis zehn Prozent Standard, ich gebe gern mehr – in erster Linie, damit sich der Masseur an das Trinkgeld und nicht an meinen Anblick in besagter Wäsche erinnert. Optimal sind natürlich Rechnungen mit Extrafeld für Tipp, denn wo sollte man in einem derart offenherzigen Outfit denn auch Bargeld verstecken? Ansonsten sammle ich zuerst meine Siebensachen und die Reste meiner Würde zusammen und bezahle im Anschluss an der Rezeption -inklusive Trinkgeld und voller Dankbarkeit, dass es zu Ende ist
. Ähnlich ergeht es diesen Zeilen und ich revidiere meine Definition von Luxus: Ein Wellness-Aufenthalt in der Comfort-Zone wäre mein größter Luxus.

Unterschrift-christoph-steiner

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