Blasenentzündung im Frühjahr – was tun?

Mit einigen Tricks kann die Gesundheit der Blase gefördert werden.

by Sabine Stiedl

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„Blasenentzündung? Nein, Danke!“ – Damit dieser Vorsatz wirklich gelingt, können einige einfache – aber äußerst wirksame – Regeln beachtet werden, um einem Harnwegsinfekt vorzubeugen. Wie sehr die lästige und oft schmerzhafte Entzündung verbreitet ist, zeigt die Statistik: Mehr als jede zweite Frau leidet zumindest einmal im Leben an einer Infektion der Harnwege, etwa ein Viertel davon kämpft wiederholt damit.¹

Vorbeugung: Hygiene und richtige Kleidung

Gerade in der kalten Jahreszeit schwächelt das menschliche Immunsystem: Niedrige Temperaturen, zu wenig Sonne und Stress sind belastende Faktoren. Eine zusätzliche Belastung – bewusst oder unbewusst – stellen vor allem in diesen Monaten die Herausforderungen des Alltags dar. Auch das kann die Abwehr gegen Bakterien vermindern und die Anfälligkeit für eine Blasenentzündung erhöhen. Zusätzlich lockt die Frühjahrssonne ins Freie. Oft wird dabei vergessen, dass die Böden noch kalt sind und „nach oben“ ausstrahlen: Deshalb kann zu leichte Frühjahrsgarderobe und sommerliches Schuhwerk das Immunsystem zusätzlich schwächen. Eine verminderte Abwehr gegen Bakterien macht es diesen leichter, sich im Körper anzusiedeln und zu vermehren. Meist handelt es sich bei den Auslösern einer Harnwegsinfektion um E. coli-Bakterien (Escherichia coli), die vor allem im Darm vorkommen und u.a. bei mangelnder Hygiene, aber auch beim Geschlechtsverkehr in die Harnröhre gelangen können.

© Colton Sturgeon/Unsplash

Deshalb gilt: Auch an lauen Frühlingstagen auf das passende Schuhwerk und ausreichend warme Kleidung achten. Lieber eine Weste zu viel dabeihaben, als sich eine Blasenentzündung zu holen. Nach dem Toilettengang erfolgt die Reinigung der Scheide immer von vorne nach hinten, in Richtung After. Damit wird das Verschleppen von Bakterien verhindert. Ausreichendes Trinken von zumindest zwei bis drei Litern täglich (Wasser oder ungesüßten Tees, keine Softdrinks, Kaffee oder Alkohol) kann ebenso einer Infektion vorbeugen.

Cranberry und D-Mannose zur Behandlung akuter Blasenentzündungen

Lästige Bakterien, die über die Harnröhre bis in die Blase wandern, heften sich an der Blasenwand fest, vermehren sich und können lästige Beschwerden wie ständigen Harndrang und Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen verursachen. Die Zauberworte, die es den Bakterien schwerer machen sich festzusetzen heißen D-Mannose und PAC. Der Einfachzucker in der D-Mannose und sekundäre Pflanzenstoffe (PAC), die in Cranberrys vorkommen, können das Anhaften von Bakterien an den Schleimhäuten der Harnwege und der Blase verhindern. Sie werden beim nächsten Toilettengang ausgespült.²

Besonders bei wiederkehrenden Blasenentzündungen hat D-Mannose einen klinisch belegten, positiven Einfluss. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass mit einer D-Mannose-Behandlung das Wiederauftreten einer Blasenentzündung deutlich länger hinausgezögert werden konnte als bei jenen Patientinnen mit einer klassischen Antibiotikabehandlung.³

Hilfe bei akuten und wiederkehrenden Blasenentzündungen

Eine ideale Kombination von D-Mannose und Cranberry enthalten die rezeptfrei in der Apotheke erhältlichen Produkte UroAkut®, UroAkut® vegan sowie UroProtect des österreichischen Traditionsunternehmens Kwizda Pharma. Im Fall akuter Beschwerden wird UroAkut® oder – für alle, die auf tierische Inhaltsstoffe verzichten wollen – UroAkut® vegan erst zweimal und dann einmal täglich für rund eine Woche als Trinklösung eingenommen. Als Schutz vor wiederkehrenden Blasenentzündungen empfiehlt sich UroProtect, das ideal zur täglichen Einnahme über einen längeren Zeitraum geeignet ist. Testmuster können auf www.gesunde-blase.at bestellt werden.

Im Zweifelsfall zum Arzt

Verläuft eine Blasenentzündung unkompliziert, ohne Fieber und es findet sich kein Blut im Harn, ist meistens kein Antibiotikum zur Behandlung nötig. Dauern die Beschwerden ungewöhnlich lange und Symptome verschwinden nicht, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

¹ NN (o.D.): „Blasenentzündung: Formen und Erreger“, verfügbar unter https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/nieren-harnblase/blasenentzuendung/harnwegsinfekt (Zugriff am 2.03.2021)

² Franco Vicariotto; „Effectiveness of an Association of a Cranberry Dry Extract, D-mannose, and the Two Microorganisms Lactobacillus plantarum LP01 and Lactobacillus paracasei LPC09 in Women Affected by Cystitis. A Pilot Study“, 2014, S. 97; S. 96-101

³ Porru D et al. Oral D-mannose in recurrent urinary tract infections in women: a pilot study Journal of Clinical Urology (2014), S. 208 & 210; Vol. 7(3) 208–213

 

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