Braucht es Berlin Fashion Week?

by DIVA Redaktion
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Die Berlin Fashion Week erreicht heute ihren Höhepunkt, die letzten (müden) Journalisten trudeln aus Paris ein, wo gerade die Haute Couture Woche zu Ende geht. Ein Mode-Stakkato im heißen Juli zwischen Präsentationen und Parties. Da drängt sich die Frage auf: Braucht es Berlin Fashion Week?

Die Frage ist provokant

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. Die deutschen Kollegen mögen ob dieser Aussgage die Nase rümpfen, aber ganz ehrlich: Wer hat denn noch Lust nach New York, London, Mailand und Paris (saisonal), den Cruise Collections, den Haute Couture Weeks noch nach Berlin zu fahren? Anscheinend wenige. Die DIVA ist gerade zurück von einem Kurzbesuch in Berlin, eine kleine Stipvisite, die viele Eindrücke bescherte.

Zum einen jene: Präsentationen sind die neuen Schauen

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. Natürlich kann man in acht Minuten Show mit guter Musik auch ein Gefühl wiedergeben, mehr Zeit für die Mode hat man hingegen, wenn die Models einfach durch den Garten defilieren, man die Looks en detail betrachten und befühlen kann. So geschehen bei dem neuen Label RIANNA & NINA. Die zwei Mädels dahinter arbeiten mit Vintage-Seide und lassen den Glamour Griechenlands (Hello, Jackie O.!) der 70er wiederauferstehen. Die Präsentation war sehr gelungen. Die Kollektion auch. Ersteres trifft auf DAWID TOMASZEWSKI weniger zu. Er zeigte auf einem Balkon mit spektakulärer Aussicht – allerdings schafften es nur wenige auf die schmalen Meter Freiluft. Schade drum, denn die Kollektion ist fantastisch. Seine, so wagen wir zu behaupten, bisher beste.

Man merkt: Es gibt unglaublich viel Talent in Berlin. Das bündelt sich aber vor allem im Kronprinzenpalais. Auch internationale Gäste, aufstrebende Jungdesigner werden eingeladen, hier zu zeigen. Wie aktuell etwa Vanessa Schindler, die gerade erst im April den hochdekorierten Première Vision Grand Prize in Hyères gewonnen hat
.
Die Schauen im Mercedes-Benz-Zelt hingegen sind, gelinde gesagt, zu vernachlässigen. Es hat etwas provenzielles. In der Großstadt. Keine gute Kombination. Dabei ist sogar BOSS zurück aus den Staaten und zeigt wieder in Berlin. Aber wie darf man dieses Zeichen verstehen? Bewusstsein für die wahren Werte oder simples Scheitern? Gesprochen wurde weniger darüber, mehr über den Auftritt von Lola Marsh bei MARC CAIN. Was ebenfalls fantastisch war. Aber auch hier drängt sich die Frage auf: Warum braucht es einen Musik-Auftritt bei einer Modenschau? Es geht doch um die Mode, nicht? In Berlin hat man das Gefühl, die Labels müssen sich manchmal rechtfertigen, noch ein Extra-Topping liefern, denn die Mode allein reicht nicht aus. Tut sie aber! Auch die Show von MARC CAIN war gelungen, stimmig. Natürlich stimmte die Stimme von Lola Marsh auch (kreisch!), aber gebraucht hätte es das nicht.

Fazit: Die Idee, in Berlin “etwas zu machen” hat durchaus seine Berechtigung und macht Sinn. Gerade der “Berliner Mode Salon” mit seinen Defilees, Gruppenausstellungen und Side Projekten (Förderungen) ist eine Bereicherung in der deutschen Modelandschaft. Von der auch Österreich profitiert. Immerhin haben sie Austro-Export Marina Hoermanseder quasi bereits adoptiert. Und auch Femme Maison zeigte letztes Jahr hier. Auch für Lena Hoschek ist die Berlin Fashion Week ein Erfolg. Sie zeigt hier bereits seit Jahren, ihr Showroom im Hotel de Rome ist gut besucht, Synergien ergeben sich hier spielerisch
. Ähnlich ambitioniert und unterstützend ist “Designers for Tomorrow” ein Förderprojekt von PEEK & CLOPPENBURG, das jährlich nicht nur Jungdesiger, sondern auch echte Designstars, die als Schirmherren fungieren, in die Stadt bringt. Aktuell ist es Stella McCartney, davor: Marc Jacobs, Tommy Hilfiger und Alber Elbaz.

Aber vielleicht muss sich Berlin Fashion Week nicht Berlin Fashion Week nennen? Vielleicht erfindet die Stadt etwas ganz Neus für sich
. Kreative Köpfe gibt es hier genug, Möglichkeiten auch. Es braucht keine weiter Fashion Week, aber es braucht Mode in Berlin!

 

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