Chloë Sevigny und die New Yorker Coolness

by divaonline-admin


Fräulein Chloës Gespür für Stil kennt nur einen einzigen roten Faden: Erwartungen werden nur mit Überraschung erfüllt.

Coolest Girl in the World

Chloe sevigny

Chloe Sevigny wärend der New York Fashion Week

Der Stil von Chloë Sevigny ist nicht leicht zu fassen
. Er ist auch nicht leicht zu verstehen. Wie könnte es sonst sein, dass die 42-jährige Schauspielerin seit über 20 Jahren genauso oft auf den Best-Dressed-Listen zu finden ist wie bei den Worst-Dressed-Rankings, die beide gemeinsam so etwas wie einen Überblick über die globale Stil-Elite geben sollen
. Aber eben genau diese Art der Kategorisierung funktioniert bei dieser Frau nicht.

Ihren Stil hatte Chloë nach eigenen Angaben bereits im Alter von 13 oder 14 Jahren gefunden. Wo sich andere Teenager noch auf der Suche nach der eigenen Persönlichkeit befinden, wusste die in Connecticut geborene Aktrice bereits, dass sie sich am besten über die wilde Mischung ausdrücken kann, die sie in Modekatalogen fand und die sie vom 80er-Jahre-Bennetton-Einheitsbrei abheben sollte.

Das Ergebnis brachte ihr 1994, im zarten Alter von 19 Jahren, nicht nur einen Artikel im Kultmagazin New Yorker ein, sie wurde im selbigen auch gleich zum »Coolest Girl in the World« gekrönt. Eine Krone, die sie bis heute nicht ablegen musste.

Auf der Straße entdeckt

Es war die Ära, als Grunge seinen Höhepunkt feierte und  Chloë Sevigny ihre erste Hauptrolle im Video zu »Sugar Kane« von Sonic Youth ergaterte, bevor sie im Streifen »Kids« ihren Durchbruch auf der Leinwand feierte.

Entdeckt wurde sie dafür auf der Straße, jenem Catwalk, der ihre Karriere von Anfang an beflügelte. Denn auch die Redakteure des Sassy Magazine oder die Fotografen des britischen ID Magazine wurden dort, in Brooklyn, unabhängig voneinander auf ihren außergewöhnlichen Stil aufmerksam, der so rein gar nichts mit einer »richtigen« Mischung aus Designerkollektionen zu tun hatte, und bannten ihn auf Film

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.

Analog

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. Denn es war das Pre-Internet-Zeitalter, nach dem sich Chloë auch heute noch sehnt. Sie vermisse nämlich die Zeiten, als alles noch ein wenig ungehobelter war und es diese »tödliche Auffassung von gutem Geschmack« nicht gab. Sie sei auch froh, dass sie in den Neunzigerjahren aufgewachsen ist, der letzten Bastion der Coolness, als noch nicht alles gebloggt wurde und mehr im Untergrund stattfand, sagte Chloë anlässlich eines Interview zum Launch ihres Stylebooks »Chloë Sevigny« mit der britischen Vogue.

Frei von Klischees

Schon damals, im Jahr 1994, als Doc Martens zum Inbegriff des Grunge zählten, war Chloë Sevigny schon einen großen Schritt weiter und trug Jelly-Sandalen. Sie musste sich noch nie nach einem Klischee stylen oder ein gewisses Budget ausgeben, um eine bestimmte Stilrichtung zu verkörpern. Wahrscheinlich ist das ein weiterer Grund, warum ihr der Titel »It-Girl« verliehen wurde.

Sie hatte und sie hat einfach diese besondere Ausstrahlung, die sie seit mittlerweile zwei Jahrzehnten zum Vorbild einer stylehungrigen Anhängerschaft macht:

Mein Kleidungsstil soll immer ein Statement setzen und mein Selbstbild widerspiegeln. Ich glaube, es gab nie eine Zeit, in der es mich nicht beschäftigt hat, was ich anziehen sollte

Die internationale Fangemeinde lässt sie aber nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. Vielmehr fühle sie sich durch die stilistischen »Copycats« angespornt: »Natürlich ist es schmeichelnd, wenn der eigene Stil inspiriert. Aber für mich heißt das, dass ich umso mehr überlege, wie ich individuell und aktuell bleiben kann. Deshalb mag ich Vintage auch so gerne. Die Stücke sind eben nicht so offensichtlich wie irgendein It-Piece.«

 

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