9 Stil-Fragen an Christina Steinbrecher-Pfandt

by divaonline-admin

Christina Steinbrecher-Pfandt kuratiert Österreichs internationale Kunstmesse vienna contemporary, die neben heimischen Kunstwerken auch den Schwerpunkt Osteuropa trägt und damit zur wichtigsten Kunstmesse in der Region avancierte.

Eine schwere Aufgabe, die die gebürtige Kasachstanerin Christina Steinbrecher-Pfandt mit Bravour meistert. Immerhin blickt sie auf eine bewegte Karriere zurück. Weitere Stationen der künstlerischen Leiterin der vienna contemporary waren die Moscow Biennale, VIENNAFAIR The New Contemporary und die Sputnik Art Foundation.

Wie definieren Sie Ihren Stil – generell und persönlich?
Gerade Linien, farbenfroh, problemlos. Persönlich lebe ich die Einfachheit und Konzentration auf meine Tätigkeit. In meinen Anzügen kann ich zum morgens zum Meeting und abends zum Empfang gehen, ohne einen weiteren Gedanken an das Outfit zu verschwenden

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Außerdem: ein klarer Haarschnitt, kein Make-up – ab und an Lippenstift – und keine High Heels.

Was hat Ihr Modeverständnis geprägt?
Meine Kindheit in der Sowjetunion in Kasachstan und die gelebte multikulturelle Umgebung dort mit mehr als 50 ethnischen Gruppen
. Um mich herum gab es viel Selbstgenähtes – Kopien von Burda-Katalogen haben es sogar bis zu uns geschafft. Da ich an der Grenze zu China gelebt habe, kamen auch ab und an bunte Kleider aus China zu uns. Sehr beliebt war Importware aus Österreich oder Italien. Das war aber sehr selten und umso kostbarer. Wir haben unsere Kleider und Schuhe dann sehr gepflegt. Meine Liebe gilt Farben, Textilien und Mustern
. Später habe ich alle Yves Saint Laurent Entwürfe verschlungen. Die Farben und die sichtbare Inspiration durch verschiedene Kulturen waren sehr intensiv. Mein Modeverständnis habe ich fernab von der Modeindustrie entwickelt.

Sie arbeiten in der Kunst – wie wirkt sich das auf Ihre täglichen Entscheidungen zuhause bei der Kleiderwahl aus?
Ich liebe Farben. Roy Lichtenstein und Keith Haring, die ich sehr vereehrt habe, haben einen tiefen Eindruck auf mich hinterlassen. Vor beinahe zehn Jahren habe ich aufgehört, schwarz zu tragen. Schwarz hat auf mich immer einschläfernd gewirkt. Die Farbe, die ich trug, schien sich auch auf meine Energie zu übertragen.

Lieblingsdesigner oder Lieblingslabel?
Seit etwa acht Jahren mache ich Kleidung und seit etwa fünf sehr intensiv. So trage ich meist meine eigenen Anzüge. Ich mag allerdings Arthur Arbesser aus Wien sehr gerne, oder Walk of Shame. Immer noch gerne schaue ich mir Yves Saint Laurent an.

Strenger Dresscode oder doch lieber Laissez-faire?
Ich wusste genau, was ich wollte, als ich anfing, Kleidung zu machen. Ich wollte keine Zeit verlieren
. Was ich trage, ist etwas wie ein Anzug, fast wie eine Uniform, also eher Dresscode.

Avantgarde oder Klassiker?
Klassiker in Avantgarde-Farben.

All-time-Favourit?
Ein klassischer Ballerina-Schuh mit Ledersohle.

Ein Geheimnis des guten Geschmacks, das Sie an dieser Stelle gerne teilen?
Stil ist, wenn man seine Stärken und Schwächen kennt und sich zu beiden bekennt. Verstehen, wer man ist und niemanden imitieren. Seinen Talenten nachgehen und professionell sein. Ziehe nie was an, was dich zwingt, an deine Kleidung zu denken.

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