Der Fashion-Event Kodex

by DIVA Redaktion


Matchbook image of man and woman standing at a bar and drinking together. Starry pattern in background.

Ein Cocktail zu viel und der Abend ist gelaufen…

Man soll die Feste feiern wie sie fallen! Wirklich? Was man auf Fashion-Events tut oder besser lässt….

Das Leben als Modejournalistin ist oft glamourös und aufregend. Tolle Events, Pressefrühstück mit Champagner-Buffets, Einladungen zu exklusiven Galaabenden: Das alles steht auf der Tagesordnung
. Gerade zu beginn einer journalistischen Karriere jagt ein Highlight das nächste, man ist förmlich euphorisch und feiert dies gern. Doch heimtückisch ist dieses Leben allemal: Auf jedem Fashion-Event sind Kost und Drinks inklusive; man trinkt dann gerne mal über den Durst

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Es ist eine Herausforderung, die Waage zwischen echtem Insider und Seitenblicke-Persönlichkeit zu halten.

Mode-Events erfüllen vor allem einen Zweck: Den des Networkings. Klar sieht man sich die neue Kollektion an und spricht mit dem Designer über seine Inspirationsquellen. Oder man lässt sich von charmanten PR-Damen neue Produkte vorstellen. Tun könnte man das theoretisch vom Büro aus, die Kollektion kann man in Lookbooks oder dem Netz im Detail studieren (den haptischen Eindruck mal außen vor gelassen).  Parties sind selten ein Anlass, um wirklich zu arbeiten. Die wahre Arbeit erledigt man ja nüchtern am nächsten Morgen. Parties sind dazu da Leute kennenzulernen, alte Branchen-Bekanntschaften aufleben zu lassen, mit PR- und Marketingmenschen auf Du-und-Du zu sein. Und um Eindruck zu schinden mit seiner ach-so-charmanten Art. Schwierig wird diesen Unterfangen aber, wenn man den ein oder anderen Cocktail zu viel hatte. Wen beeindruckt schon ein lallender Blogger oder ein im Alkohol-Koma liegender Journalist. Nein zu sagen ist nicht immer leicht, wird einem doch vom Catering bei jeder Gelegenheit nachgeschenkt. “Noch ein Gläschen Dom Perignon?” – “Sehr gerne!” Dass man zu später Stunde den Geschäftsführer eines angesehenen Magazins sich im Eck übergeben sieht, Designer volltrunken von der Begleitung ins Taxi gehievt werden oder bekannte Makeup-Artists ihre Notdurft in der Deko des Nobelhotels verrichten, all das sieht man – und es bleibt mit etwas Pech jahrelang Gesprächsthema!

Es ist eine Herausforderung, die Waage zwischen echtem Insider und Seitenblicke-Persönlichkeit zu halten. Einerseits sollte man viele Events besuchen, andererseits will man kein Gesicht werden, dass aus jedem Society-Bericht der Gratiszeitung lächelt (und niemand so richtig weiß, was man eigentlich macht, außer auf Parties zu gehen). Deswegen gilt es: Kühlen Kopf bewahren! Der Fotograf und sein gnadenloser Blitz warten um jede Ecke. Und dann heißt es: Lächeln und Haltung bewahren. Egal wie berauscht man sein mag
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