Der Hutmacher der Royals: Philip Treacy

by DIVA Redaktion

Es ist soweit: Endlich kommt Pippa Middleton, die kleine Schwester von Herzogin Catherine unter die Haube. Das quasi royale Wedding wird wieder viele Hüte hervor zaubern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir stellen den Hutdesigner der Royals vor: Philip Treacy.

Kein anderer Haute-Couture-Modist ist bei den Royals so beliebt wie Philip Treacy. Seine Kreationen sind auf royalen Weddings nicht wegzudenken. Dabei sorgt der gebürtige Ire immer wieder für Aufsehen mit seinen skurillen, teilweise schrägen Kreationen. Den Hang zur Exzentrik hatte er schon immer, dementsprechend beliebt machte er sich bei Isabella Blow, britische Designerin, Stilikone und Alexander-MqQueen-Freundin. Als Muse und Mentorin verhalf sie ihm Ende der 1980er Jahre zu Bekanntheit. Dem Ruf als Avantgardist folgten Kooperationen mit Karl Lagerfeld für Chanel, Versace, Valentino und natürlich Alexander McQueen – um nur einige zu nennen.


Ein Teil seines Ruhm beruht auf einer atemberaubenden Show: 1999 wurde er von der Federation Françoise de la Couture eingeladen, seine Hüte bei der ersten Haute-Couture-Show seit 70 Jahren, die ausschließlich Hüten gewidmet war, bei der Frühjahr-Sommer-Show zu präsentieren. Außerdem widmete er seiner Mentorin Isabella Blow 2002 im Londoner Design Museum die Ausstellung When Philip Met Isabella mit allen Hutentwürfen, die er seit 1990 für sie kreierte. Im gleichen Jahr wurden seine Leistungen in einer eigenen Show im Victoria and Albert Museum in London geehrt, bei der Naomi Campbell die Hutmodelle präsentierte.

 

Man merkt gleich: Die Hutmodelle von Philip Treacy sind sehr vielfältig. Von klassischen bis zu futuristisch bekommt er alles unter einen Hut. Wobei letzteres deutlich überwiegt. Noch lieber als Hüte gestaltet er allerdings aufwendige Fascinators, die durch ihn erst so richtig breitenwirksam wurden. Dazu verwendet er gerne Materialien wie Diamanten, schwarze Perlen aus Tahiti, handgedrehte Yokohama-Hühnerfedern und Kunstblumen der Manufaktur Heide Steyer. Dass das natürlich seinen Preis, ist klar. Je nach Entwurf darf man mit mehreren zehntausend Pfund Sterling rechnen

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. Günstigere Modelle findet man aber bereits auf net-a-porter.com und lovehats.com. Letztere Seite ist übrigens für gut behütete Fashionistas die erste Adresse!

Royales Gepräge

Der Kunde ist bei Philip Treacy König. Das bedeutet natürlich, dass er sämtliche Wünsche erfüllt, darf aber auch ganz wörtlich genommen werden: Königin Elisabeth II. trägt seine Entwürfe – unter anderem bei Royal Ascot Pferderennen 2009. Für die Hochzeit von Prinz William und Catherine Middleton am 29. April 2011 schuf er 36 Hutkreationen der geladenen Gäste, unter anderem die Hüte von Camilla, Duchess of Cornwall, den Prinzessinnen Beatrice of York und Eugenie of York, Zara Phillips, Prinzessin Michael of Kent, der Prinzessin Mathilde von Belgien sowie Tara Palmer-Tomkinson und Victoria Beckham. Besonders medienwirksam war seine Kreation für Beatrice of York, die wurde wahlweise als Klobrille, Elchgeweih oder Riesenbrezel bezeichnet. Und später für schlappe 93.000 Euro versteigert.
Apropos medienwirksam: Philip Treacy stattete auch zahlreiche Filme, unter anderem die Harry-Potter-Filme und Sex and the City mit Hutentwürfen aus.

Hier nochmals Pippa Middleton und ihre royalen Verwandten:

Hier noch ein Paar Fakten zur Hochzeit des Jahres: Das Motto lautet “Schottland”
. Eingedenk dem Umstand, dass Pippa in Schottland studierte. In Edinburgh, um genau zu sein. Englische Literatur. Was an und für sich schon für Belustigung sorgen könnte. Die Idee dazu kam trotzdem von ihrem schwerreichen Verlobten, James Matthews, dessen Vater vor einigen Jahren in den schottischen Highlands ein Schloss inklusive Titel kaufte. Gefeiert wird allerdings -skurillerweise – bei Mama und Papa im Garten. Dazu wurde extra ein Zelt aus Belgien angeliefert. Inklusive Dixo-Klos de luxe. Kostenpunkt pro Klo: € 7000,-
. Vielleicht auch eine Art von britischem Humor.

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