Der perfekte Instagram-Feed: Authentisch oder alles nur Show?

by divaonline-admin


Instagram hat die Welt verändert, und zwar nicht nur unter den Prominenten. Diese liefern sich einen – manchmal peinlichen – Kampf um Aufmerksamkeit, während plötzlich der Berufswunsch jedes beziehungsweise jeder Jugendlichen „Influencer“ zu sein scheint.

Aber was braucht es eigentlich für diesen Beruf – auch, wenn viele ihn wahrscheinlich gar nicht als einen solchen betiteln würden? Immer wieder geben Influencer mit hunderttausenden oder sogar mehreren Millionen Followern ihre angeblichen Geheimtipps für den Erfolg auf Social Media Preis. Und  fast immer fällt hierbei das Wort der Authentizität. Angeblich ist jeder auf Instagram „real“, denn die Follower möchten das wahre Leben sehen. Dass Instagram aber reichlich wenig mit dem wahren Leben zu tun hat, ist ein offenes Geheimnis

majority of patients regardless of the underlyingon the level 3-4 cialis for sale.

. Wie also sieht die Realität aus, sprich ein perfekter Instagram-Feed mit „Influencer-Potenzial“?

Das echte Leben findet nicht auf Instagram statt

Authentizität wäre in Social Media wünschenswert, keine Frage. Denn dann gäbe es hier plötzlich Pickel, Cellulite, Liebeskummer und andere Makel des Lebens zu sehen, welche für viele Menschen zum ganz normalen Alltag gehören. So authentisch sind viele Influencer aber plötzlich doch nicht – Ausnahmen bestätigen die Regel. „Real“ ist auf einmal nur noch die Stimme in den Storys oder die Blume auf dem Tisch. Die meisten Instagram-Feeds sind schlussendlich nämlich nichts anderes als eine große Show. Ein inszeniertes und scheinbar perfektes Leben mit perfektem Look, perfektem „Boyfriend“ und angeblich immer perfekter guter Laune

Penile implants tadalafil online This information has been included in the Summary of Products Characteristics..

. Der Urlaub am perfekten sowie menschenleeren weißen Strand mit dem perfekt türkisfarbenen Meer macht viele Follower neidisch – dabei saßen nur wenige Meter entfernt vielleicht massenhaft Touristen zwischen Müllbergen
. Und der perfekte „Woke-up-like-this“-Look brauchte erst einmal zwei Stunden Arbeit. Natürlich mag die „Fakeness“ auf einigen Feeds schlimmer sein und auf anderen ist etwas mehr „Realness“ zu finden – schlussendlich hat Instagram mit dem wahren Leben aber nicht viel zu tun, darin sind sich wohl alle einig.

Wollen Follower überhaupt Authentizität?

Das Verrückte an der Sache ist: Viele Follower wollen scheinbar überhaupt keine Authentizität auf Instagram & Co. Probleme, Liebeskummer oder Cellulite haben sie schließlich im wahren Leben genug. Was sie stattdessen wollen, ist sich in eine perfekte Scheinwelt zu flüchten. Sie möchten von einem Leben mit dieser immer guten Laune an diesem ach so perfekten Strand träumen und ihren Vorbildern nacheifern – obwohl sie sehr gut wissen, dass ein solches Leben alles andere als realistisch ist. Auch hier mögen die Geschmäcker verschieden sein und so ist es gut, dass jeder Nutzer selbst entscheiden kann, welchem „real“ oder „fake“ Influencer er folgen möchte. Jedoch dürfte diese Feststellung durchaus auf einen Großteil der Jugend zutreffen, die massenhaft von einem Leben als Kylie Jenner oder Hailey Baldwin träumt. Einige gehen sogar so weit, sich dafür Likes und Follower zu kaufen – eben, um den Schein des perfekten Instagram-Feeds zu wahren.

Die Zeiten ändern sich

Dennoch gibt es mittlerweile immer mehr – vor allem ältere – Nutzer von Instagram, welche genug haben von den perfekten Bildern aus dem perfekten Leben, welche uns „Normalos“ unter Druck setzen, auch immer perfekt sein zu müssen. Tatsächlich sind es vor allem diese Bilder, welche bei vielen Männern und Frauen der jüngeren Generationen das Gefühl wecken, nicht gut genug zu sein. Nur, weil sie einen Leberfleck am Oberschenkel oder nicht dieselben Muskeln wie ihre Bodybuilding-Vorbilder auf Instagram haben
. Mittlerweile entwickelt sich daher eine Gegenbewegung. Der Trend geht zum „Real Life“ – und das ist dieses Mal auch wirklich „real“. Einige Influencer haben damit aufgehört, ihre Bilder zu bearbeiten. Oder sie zeigen zumindest die Vorher-Nachher-Versionen in ihrem Feed. Sie laden ihre erste Story tatsächlich ungeschminkt und gerade erst aufgewacht am Morgen hoch und zeigen sich am Strand ungeniert mit Cellulite und Dehnungsstreifen. Viele Follower wissen diese neue Form der Authentizität zu schätzen und verabschieden sich endlich von überzogenen Ansprüchen an sich selbst, ihr Aussehen, ihr Leben, und, und, und…

Wie also sieht er aus – der perfekte Instagram-Feed?

Viele andere Instagram-Nutzer können mit dieser Echtheit hingegen überhaupt nichts anfangen. Sie flüchten sich lieber weiterhin in ihre perfekte Scheinwelt und laden selbst Selfies oder gestellte Strandbilder mit retuschierter Figur und künstlich gefärbtem Wasser in strahlendem Türkis hoch. Schlussendlich muss wohl jeder selbst entscheiden, ob er seinen Instagram-Feed authentisch gestalten oder eben doch eine Traumwelt kreieren möchte. Photoshop-Kenntnisse für das Skalieren, retuschieren oder die Verwendung von Filtern sind so oder so wohl unverzichtbar für alle Influencer und Möchtegern-Influencer von morgen. „Zu viel“ Photoshop gibt es auf Instagram scheinbar nicht.

Zumindest in einer Sache sind sich aber alle einig: Der Feed muss einheitlich sein und insofern authentisch, als dass der Influencer seinem Image treu bleibt – egal, ob dieses schlussendlich „real“ oder „fake“ ist. Wer sich heute noch für den Umweltschutz einsetzt, sollte morgen nicht Werbung für Plastiktüten machen – um ein anschauliches Beispiel aufzuführen
. Das Fazit lautet somit: Der perfekte Instagram-Feed ist Geschmacksache und wie so häufig liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte. Während also einige wenige Influencer tatsächlich authentisch sind und andere eine absolute Show abziehen, bewegen sich die meisten irgendwo am Rande des wahren Lebens, welches aber mittels Photoshop & Co perfekt in Szene gesetzt wurde.

You may also like

Leave a Comment