Die 9 größten Laufstegtrends der Saison

by divaonline-admin

Hin-und hergerissen zwischen den Extremen – Mode als Spiegel der Gesellschaft.

Während das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit mit wattierten Materialien, Vermummungen und Protektoren gestillt wird, baut man mit Oversize-Coats, Label-Show-off und wilden Prints auf Aufmerksamkeit und Individualität. Selfies sei Dank gerät das Gesicht mit XL-Schmuck, Kopfbedeckungen und Schulterbetonungen immer mehr in den Fokus
.

Sakrale Elemente und kulturelle Unterschiede werden spielerisch thematisiert und in einen neuen Kontext gesetzt; historische Einflüsse stehen futuristischen Cyborg-Fantasien gegenüber. Kurz: Tabus werden gebrochen und infrage gestellt. Gleichzeitig gewinnen Street-und Outdoorwear immer mehr an Einfluss und Wichtigkeit
. Vielleicht herrscht dann doch eine gewisse Sehnsucht nach Authentizität und Natürlichkeit

Burberry

Als Kreativdirektor prägte Christopher Bailey 17 erfolgreiche Jahre lang das Traditionshaus Burberry. Zum Abschied setzte der Brite wie gewohnt auf Stilbrüche aus Streetwear und Eleganz – Hoodie mit Graffitiprint zum Ballkleid oder florale Stickerei zum Holzfäller-Flanell. Der Entdecker von Cara Delevingne wird uns fehlen – goodbye!

Der Regenbogen zieht sich wie ein roter Faden durch die Show und ist als neuer »Rainbow-Check« der LGBTQ+-Community gewidmet.

Louis Vuitton

Historisches aus dem Rokoko und futuristische Elemente aus dem Space Age lässt Nicolas Ghesquière für Louis Vuitton zu tragbaren Hybriden verschmelzen. Hightech-Stoffe und geschichtsträchtige Korsett-Techniken definieren eine abwechslungsreiche Eleganz. Das neue »ladylike« überrascht dazu mit unerwarteten Asymmetrien.

Kontrastreich: Asymmetrie auf den zweiten Blick und Neopren-Korsett.

Calvin Klein

Raf Simons ließ die Models für Calvin Klein 205W39NYC durch eine Schneelandschaft aus Popcorn stapfen. Auf dem Nährboden des amerikanischen Traums dekonstruierte er prüde Präriekleider, strenge Wall-Street-Anzüge oder reflektierende Workwear und setzte sie tabulos in einen neuen Kontext.

Statement-Piece Sturmhaube: In seiner zweiten Kollektion spielt der belgische Designer mit Verhüllung und Schutzsymbolen.

Chanel

Nur Bäume zu versetzen reicht Karl Lagerfeld nicht -da muss es schon ein ganzer Wald sein. Mit Maximänteln, Kapuzen und Schlauchhauben führt der Weg vom Weltall der letzten Saison in geerdetere Gefilde
. Die neue Natürlichkeit verführt mit kuscheligen Wollmaterialien, gepaart mit schimmernder Chanel-Eleganz und einem Schuss Streetwear.

Waldluft: Blättermotive und Bestickungen erfrischen bei Prints und Accessoires.

Givenchy

Gekonnte Großzügigkeit: Mit »Ende einer Nacht« gelingt es Claire Waight Keller einmal mehr, die geheimnisvolle Sexyness ihres Vorgängers Riccardo Tisci und die konstruierte Femininität von Labelgründer Hubert de Givenchy gleichermaßen aufzugreifen und mit ihren eigenen Visionen zu einem raffinierten Ganzen zusammenzufügen.

Als Kreativdirektorin ist Clare Waight Keller die erste Frau an der Spitze des Traditionshauses. Diese Saison ließ sie sich von den frühen 80er-Jahren inspirieren

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Gucci

Bei Gucci-Mastermind Alessandro Michele schließen sich extremes Design und kommerzieller Erfolg nicht aus, sondern ziehen einander an. Totaler Individualismus war von Anfang an sein Grundprinzip. Diesmal lässt er Science-FictionCyborgs quer durch die Jahrzehnte und Kulturen reisen und miteinander verschmelzen
.

Eyecatcher: Models trugen Replikas ihres eigenen Kopfes als Accessoires.

Jil Sander

Das Designduo Lucie und Luke Meier rüstet auf! Und zwar mit den Waffen der Weichheit. Wattierte Materialien und beschützende Shoulder-Wraps sollen uns in eine »humane Zukunft« führen. Die minimalistische Ästhetik setzen die beiden im Sinne von Labelgründerin Jil Sander fort und führen sogar das Bürokostüm in eine futuristische Zukunft .


In ihrer zweiten Saison als kreative Köpfe von Jil Sander packen Lucie und Luke Meier ihre Models in Watte und Wolle.

Off-White

Der perfekte Mix aus Streetwear und High Fashion wird den Hype um das Shootingstar-Label auch diese Saison nicht abreißen lassen. Chefdesigner Virgil Abloh zeigt, dass sich sogar Bodysuits aus Neopren und zart fließende Abendroben in einer Kollektion ergänzen können. Eyecatcher: wandteppichartige Materialien. Das Off-White-Logo fehlt natürlich nie!


Superstar Virgil Abloh: Bei der Off-White-Show war der Andrang so groß, dass sich beim Eingang panikartige Szenen abspielten.

Dolce & Gabbana

Um den Stil von Dolce & Gabbana zu beschreiben, gibt es kaum ein besseres Thema: »Fashion Devotion«. Mit dem Motto der Show wagt sich das Duo ganz bewusst an die Grenzen des »Bad Taste«: Allover-Pailletten-Looks, Stofftier-Elemente, Animal-und Barockprints, das Ganze gepaart mit sakralen Anspielungen – alles, nur nicht politisch korrekt!


Absolutes Wifi-Verbot und ein um 50 Minuten verspäteter Showstart hatten ihren Grund: hereinschwirrende Drohnen, an denen Handtaschen präsentiert wurden.

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