Die Rückkehr der Hotel-Legenden

by divaonline-admin


Für immer jung: Die glamourösesten Hotels rund um das 19. Jahrhundert sorgen noch im dritten Jahrtausend für Gesprächsstoff. Sie begeistern mit Geschichte, dem Flair längst vergangener Tage, zeitgemäßem Luxus – und erfinden sich immer wieder neu.

Kolonial: Raffles Hotel, Singapur

Viel ist Singapur nicht geblieben vom Zauber des alten Asien. Effizient und nahezu klinisch rein ist der Stadtstaat heute

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. Doch es gibt einen Fluchtort für Nostalgiker. Das in schönstem Kolonialstil erbaute Hotel, wie vieles in Singapur nach Sir Stamford Raffles, dem englischen Begründer der Stadt, benannt, eröffnete 1887 – lange bevor der letzte Tiger Singapurs 1902 im Billardraum des Hauses »erlegt« wurde. Weißer Marmor, erlesene Teppiche und dunkles Holz dominieren das Interieur. Der Ballsaal bildet mit Kronleuchtern aus Österreich und französischen Türen eine europäische Insel in Asien. In den Fünfzigern kamen Ava Gardner und Liz Taylor, heute zählen Karl Lagerfeld, Christian Louboutin sowie der Herzog von Cambridge und seine Kate zu den Gästen. Viel Flair und die geistige Gesellschaft der einstigen Stammgäste Rudyard Kipling, Joseph Conrad, William Somerset Maugham und Noël Coward genießt man noch heute beim Singapore Sling in der »Writers Bar«.

 

Unzerstörbar: The Ritz, Paris

Die Place Vendôme Nummer 15 gehört zu den exklusivsten Adressen Europas. 1898 eröffnete hier das Ritz und überraschte ein sprachloses Publikum mit Elektrizität auf allen Etagen und privaten Bädern für jedes Zimmer

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. Die Bar, in der Ernest Hemingway den Sieg der Alliierten mit zahlreichen Flaschen Champagner feierte (und die heute nach ihm benannt ist), ist ebenso Teil der Legende wie der elegante Nachmittagstee und das stilvolle Interieur des Hauses. Außer Hemingway zählten auch Charlie Chaplin und Coco Chanel zu den Stammgästen. Heute gehört das Haus Mohamed Al-Fayed. Sein Sohn Dodi brach von hier mit Prinzessin Diana zur verhängnisvollen nächtlichen Autofahrt auf. Das Ritz hat auch diese Tragödie verwunden. Mit dem neuen Chanel-Spa »Chanel au Ritz Paris« feiert das legendäre Hotel in Kürze seine neuerliche Auferstehung. Im Jänner erst hatte ein verheerender Brand das oberste Stockwerk zerstört, nachdem eine über drei Jahre dauernde Sanierung fast vollendet war. Die Eröffnung ist für Juli geplant.

ritzparis.com

 

Königlich: Mandarin Oriental, Bangkok

140 Jahre alt ist das ehrwürdige Hotel am Chao Phraya – und noch immer eines der besten Häuser in Thailands Hauptstadt. Seit jeher ist das Luxushotel eine Lieblingsadresse von Dichtern und Schriftstellern. Graham Greene, Somerset Maugham und Paul Theroux mieteten sich hier ein, in jüngerer Vergangenheit beehrte der Schweizer Autor Christian Kracht das Haus regelmäßig mit seinem Besuch
. Wer in der »Authors’ Lounge« zum Sundowner einkehrt, kann sich durch die Nähe zahlreicher Literaten inspiriert fühlen. Um auch im 21. Jahrhundert wettbewerbsfähig zu bleiben, wurde der »Authors’ Wing« der Hotellegende pünktlich zum Jubiläum renoviert. Die traditionell könig lichen Gästen vorbehaltene, 315 Quadratmeter große, in königlichem Gelb und Purpur gehaltene »Royal Suite« lässt sich mit der benachbarten »Ambassador Suite« zu einer 600 Quadratmeter großen Wohneinheit verbinden. Drei weitere Schlafzimmer stehen optional für mitreisende Sicherheitskräfte bereit. Die elegante Ausstattung in modernem Thai-Stil setzt sich aus Antiquitäten, modernen Sitzmöbeln, hellen Farbakzenten und alten Fotografien an den Wänden zusammen -eine perfekte Mischung aus Tradition und Moderne.

mandarinoriental.de

 

Zeitgenössischer Chic: The Mark, New York City

Die neue Suite des Hauses ist eine der größten Amerikas. Mit fünf Schlafzimmern nebst Bädern, einem Wohnzimmer, einem Esszimmer, einer Wohnküche und einem Terrassenzugang liegt sie in der 14. Etage, misst gut 445 Quadratmeter, lässt garantiert keine Klaustrophobie aufkommen und bietet dazu Aussichten in drei Richtungen. Dass die Gäste rund um die Uhr exklusiven Zugang zum Nobelkaufhaus Bergdorf Goodman genießen – ein Anruf beim Concierge genügt -, gehört zu den Extravaganzen, die das am Central Park gelegene Mark einzigartig machen. 1927 eröffnete es im Art-déco-Stil, heute ist sein Interieur modern. Designer Jacques Grange verpasste dem eleganten Haus 2009 einen zeitgemäßen Look – mit ein wenig Hilfe von Karl Lagerfeld und Ron Arad, die bei Wohntextilien und Kunstobjekten Akzente setzten. Seither ist es die Topadresse zur Fashion Week und anderen promilastigen Events im Big Apple. Die Schäden, die Johnny Depp und Kate Moss einst beim Zerlegen ihrer Suite anrichteten, sind längst vergessen. Heute ist das Mark Ziel von Fahionistas, Supermodels und Promis, von Anna Wintour über Katie Holmes und Russel Crowe bis zu Woody Allen. Der New Yorker aus Leidenschaft kommt regelmäßig zum Dinner.

themarkhotel.com

 

Legendär: The Negressco, Nizza

Seit 1913 ist das in Toplage an der Promenade des Anglais gelegene Negresco mit seiner rosafarbenen, von Gustave Eiffel gestalteten Kuppel die bevorzugte Adresse von Geld-und Hochadel in der Mini-Metropole am Mittelmeer. Die Vanderbilts, Salvador Dalí, Fürstin Gracia von Monaco, Louis Armstrong und Orson Welles logierten hier. In den Sechzigerjahren kamen die Beatles und Ballettgott Rudolf Nurejew, später Michael Jackson und Über-Model Claudia Schiffer. Obwohl die glamourösen Gäste dem Negresco die Treue hielten, gab es zwischendurch auch schwierige Zeiten für das Traditionshaus. Doch es liegt in der Natur eines legendären Grandhotels, sich immer wieder neu zu erfinden
. Heute ist das Negresco denkmalgeschützt und besitzt neben der Michelin-besternten Küche des Restaurants »Le Chantecler« und einem schwelgerischen Interieur auch eine eindrucksvolle Kunstsammlung. Seine ikonische Silhouette hat das Haus bewahrt.

hotel-negresco-nice.com

 

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