Dior X Claire Tabouret

by divaonline-admin

Kunsthandwerkliche Juwelen sind die Taschen der Serie »Lady Art«. Mit ihrem Design betraute die Maison Dior renommierte Künstler aus der ganzen Welt -Claire Tabouret hat zwei einzigartige Modelle beigesteuert.

China, Madagaskar, Indien, Südafrika, Russland, die Schweiz und die USA -aus den unterschiedlichsten Ländern stammen die Designs der fünften Auflage der extravaganten »Lady Art«-Serie von Dior, die renommierte Künstler und Künstlerverbünde für das legendäre Modehaus gestaltet haben. Die Ergebnisse sind so unterschiedlich wie die Künstler und die Kulturkreise, denen sie entstammen. Lediglich die klassische Form der Dior-Ikone -viereckig mit zwei Griffen – eint alle Interpretationen. Natürlich ist auch die Heimat Christian Diors vertreten: Die 1981 in Pertuis in der Provence geborene französische Künstlerin Claire Tabouret hat zwei ganz besondere Modelle für die exklusive Handtaschenserie entworfen.

Wie eine weiße Leinwand ist Claire Tabouret das »Lady Art«-Projekt angegangen. Sie freute sich über die Gelegenheit, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Beide Taschen sind echte Kunstwerke geworden. So stark ist das Design dieser Taschen, dass die Besitzerin sofort einen persönlichen Zugang zu ihnen findet. Wer sich für eine der Taschen entscheidet, dem wird sie eng ans Herz wachsen.

Lieblingssujet: Menschen

Claire Tabouret besuchte die wohl berühmteste Hochschule für bildende Künste in Frankreich, die ehrwürdige, im späten 18. Jahrhundert gegründete École nationale supérieure des beauxarts im Pariser Quartier Latin. 2006 machte Tabouret dort ihren Abschluss, bald folgten die ersten Ausstellungen ihrer lebendigen, gegenständlichen Bilder. Auch Zeichnungen und Skulpturen gehören zum Spektrum der Künstlerin, die 2015 nach Los Angeles übersiedelte.

Während der PANDEMIE ist das MALEN für mich NOSTALGISCHER geworden.
– Claire Tabouret (* 1981) sieht derzeit wenig von ihrem Lieblingssujet, den Menschen.

Tabourets Lieblingssujet sind Menschen und ihre Beziehungen zueinander. Nicht umsonst sind Porträts, Paare und Gruppen von Menschen die Konstanten ihres Schaffens: Kinder in Kostümen, junge Debütantinnen, Flüchtlinge auf dem Meer, Geschwister. Charakteristisch für ihre Gemälde sind starke Farben, ein entschiedener Pinselstrich und ein Blick für die Verwundbarkeit des Menschen. Bei Porträts trägt sie zunächst fluoreszierende Farbe als Hintergrund auf die Leinwand auf, die trotz weiterer Farbschichten an einzelnen Stellen durch die Oberfläche schimmert. Mit einer dicken Schicht überzieht sie auch die Gesichter ihrer Sujets -wie mit einem Make-up, das eine Maske sein kann, die schützt oder grotesk entstellt. Ihre Serie »Makeup«, die Tabouret seit 2015 beständig weiterentwickelt, ist der Archetyp dieser Art des Arbeitens; aber auch die Vergänglichkeit der Zeit ist ein wichtiges Thema für sie. »Schönheit kann die Zeit verschwinden lassen«, sagt die Künstlerin. Ein Lichtstrahl, Musik, ein Gemälde – sie alle haben für Tabouret das Potenzial zur Ewigkeit.

So ist es auch bei ihren »Lady Art«-Taschen: Eine zeigt ein für ihre Arbeit typisches Gesicht – ihr eigenes. Allerdings hat sie das Selbstporträt so gestaltet, dass eine unmittelbare Ähnlichkeit nicht festzustellen ist, was in erster Linie an der blutverschmierten Mundpartie liegt, die sie ihrem als Vampir maskierten Gesicht zugedacht hat. In Verbindung mit dem Spitzenrand der Tasche, der auf die Kostümierung Graf Draculas anspielt, wird dem Facettenreichtum der Frau im 21. Jahrhundert auf originelle Weise Tribut gezollt. Die zweite Tasche zeigt zwei Tänzerinnen auf einem Untergrund aus Webpelz. Das Sujet der Ballerinen interpretiert das Haus Dior als Hommage an seine eigene Detailversessenheit. Die hat Dior natürlich auch bei dieser Serie walten lassen, denn die Arbeiten der Künstler würden eine hochwertige Verarbeitung zum Imperativ machen, wäre diese für das Haus nicht ohnehin Selbstverständlichkeit.

Internationale Karriere

In den vergangenen Jahren waren Tabourets Arbeiten weltweit zu sehen: 2017 stellte sie mit Yoko Ono in der Villa Medici in Rom aus, hatte im Yuz Museum in Shanghai eine Soloausstellung und malte eine Kapelle auf dem Anwesen des französischen Innenarchitekten Pierre Yovanovitch aus. Heuer wurde ihre Serie » Siblings«(Geschwister) in der Perrotin Gallery Seoul ausgestellt. In diesen Bildern leuchtet sie die Verbindung und das komplexe Beziehungsgefüge zwischen Geschwistern aus

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Ihre Arbeit sei geprägt von Phasen drängender Schaffenslust und Episoden stiller Reflexion, erklärt die Künstlerin. Während der Arbeit ist sie hoch konzentriert, bewegt sich von einem Werk zum anderen und hat stets schon den nächsten Schritt im Kopf. Eine Erleichterung sei es, wenn sie eine Vision auf die Leinwand transferiert habe -das sei keine Frage bloßer Produktivität, sondern für sie eine seelische Notwendigkeit: »Wenn ich nicht malen könnte, würde meine Empfindsamkeit mich überwältigen«, so Tabouret. Eine Alternative zur Kunst gab und gibt es für sie daher nicht. »Ich wollte immer Malerin sein«, sagt sie. »Das ist das Einzige, das ich nie in Zweifel gezogen habe.«

 

 

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