Ausgebloggt – Steht das Ende der Blogger-Szene bevor?

by divaonline-admin


Front Row mit Bloggern

Szenegrößen? Zumindest Leandra Medien und Susie Bubbre (rechts im Bild) sind auch heute noch gern gesehene Gäste Inder Front Row. Blogger Bryanboy (Mitte) ist dagegen von der Bildfläche verschwunden.

Over and Out? Der Umbruch in der Fashionszene und dem Modejournalismus macht auch vor der Blogger-Szene keinen Halt und fordert gnadenlos seinen Tribut!  Das vorzeitige Karriereende für viele Blogger bietet aber eine Chance für neue Formate.

Der Hype war gestern

Groß war die Überraschung als Anfang der 00er-Jahre die ersten Blogger bei diversen Fashion Weeks ihre Aufwartung machten. Am Anfang noch eher belächelt, ob der teils kuriosen Selbstinszenierung, aber bald schon als große Konkurrenz wahrgenommen. Schließlich überfluteten (damals noch) unbekannte Namen wie Bryanboy, Chiara Ferragni und Co schon bald nicht mehr nur die Streetstyle-Blogs, sondern auch die Front Rows. Dort sind die Plätze bekanntlich streng limitiert. Im Gegensatz zu den etablierten Journalisten kam damit nicht nur frischer Wind, sondern auch eine ganz neue Attitüde.

Selbstdarstellung als Verkaufsargument?

Auch das könnte man so manchen Bloggern vorwerfen. Dabei kann man den wenigsten einen übermäßigen Informationsgehalt vorwerfen und das ist vielleicht auch der Grund, warum der Hype um Blogs und ihre Macher langsam ein Ende findet. An ihre Stelle treten neuerdings Influencer, die oftmals auf das Medium komplett verzichten undausschließlich Instagram und/oder Snapchat als Social Media Kanäle für ihre Millionen Follower bespielen. Das Ausmaß der Oberflächlichkeiten hat sich scheinbar potenziert und ist auch der traurige Grund warum etwa eine von Österreichs etabliertesten und spannendsten Mode-Blogs eingestellt wurde. Jahrelang Voreiterin im Online.Bereich beschloss Maria Ratzinger vor kurzem ihren Modeblog Stylekingdom einzustellen. Mit der Szene und ihrer Entwicklung kann und wollte sich die Bloggerin der ersten Stunde nicht länger identifizieren.

Frühpension mit Anfang Zwanzig?

So ergeht es aktuell vielen einstigen Blogger, die oft in andere Berufsfelder wechseln. Wer nicht freiwillig das Feld räumt, verschwindet schon mal in der Bedeutungslosigkeit. Oder hat man in letzter Zeit etwas von Ur-Blogger Bryanboy gehört, geschweige denn einen seiner Beiträge gelesen? 2008 hat Marc Jacobs noch eine Tasche nach ihm benannt, von diesem Ruhm ist nur 8 Jahre später nicht mehr viel übrig!

Lifestyle-Imperium statt Personal Blog

Anders ergeht es seiner Kollegin Chiara Ferragni, sie ist mittlerweile durch geschickte Kooperationen zur Millionärin aufgestiegen und präsent wie eh und je
. Neben eigener Kollektion und einer Vielzahl an Werbeverträgen hat ihre Agentur mit Hauptsitz in L.A. mehrere Social Influenzier unter Vertrag und hilft bei der geschickten Vermarktung

. Ganz ähnliches gilt für Leandra Medien! Sie hat ihren Blog Man Reeller zu einer spannenden Lifestyle-Plattform verwandelt

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. Und darf sich übrigens neuerdings auch dank eigener Schuhkollektion auf Zusatzeinnahmen freuen.  Zwei Beispiele, die ganz deutlich zeigen, in welche Richtung sich Blogger entwickeln können. Außerdem vielleicht auch ein mahnendes Signal an ihre offiziellen Erben: Wer nicht über den nächsten Hashtag hinausdenkt, hat bald ausgepostet.

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