Fashion Talk mit Marina Faust

by DIVA Redaktion

Ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Design-Star Martin Margiela war in jeder Hinsicht stilprägend. Die in Wien und Paris lebende Künstlerin und Fotografin dokumentierte seine radikal zeitgenössischen Kleidungstücke in starken, zugleich poetischen Werken.

 

Es ging ihm um PERSÖNLICHKEIT, nicht um schöne Gesichter. In seinen Shows führten Frauen jeden Alters vor.
Marina Faust

Marina Faust

Archiv-Box PLASTIKTASCHEN- BODIES Kollektion F / S 2009 Ausstellungstipp: Margiela The Hermès Years im MoMu Antwerpen, 31.3.-27.8
. 2017
. momu.be
©Marina Faust

Marina Faust

DON’T BE LIMITED BY FABRIC Archiv-Box Duvet Coats Kollektion H / W 1999 / 2000 themargielaphotoarchive.net
©Marina Faust

 

Sie haben mit Martin Margiela über 20 Jahre kollaboriert. Wie haben Sie einander kennengelernt?
Ich hörte über seine Shows, die an Underground-Performances aus den 60er-Jahren erinnerten. Das hat meinen Vorstellungen sehr entsprochen, denn das Paris der 80er-Jahre war sehr konformistisch. Als ich seine Kollektion 1990 zum ersten Mal sah, war ich überwältigt. Es war radikal, zeitgenössisch, obwohl auf historischen Silhouetten basierend und sehr subversiv. Alles war anders: die Längen, die Schultern, die Schnitte.

Sie sind die einzige Fotografin, die Margielas Kollektionen nahtlos dokumentierte
. Was hat Sie verbunden?

Wir haben ohne Zweifel eine gemeinsame Sensibilität . Ich komme aus der Reportage, nicht aus der Modefotografie, und hatte daher einen anderen Zugang. Das fand Margiela interessant. Ich bin gerne immer wieder in seine Welt eingetaucht, es waren Momente, die mich aus meiner Einsamkeit in meinem Atelier herausrissen. Habe sehr viel backstage, aber auch Serien im Showroom fotografiert. Margiela schuf Objekte, die so exzellent waren, dass man sie sammeln wollte. Gleichzeitig waren seine Kleidungsstücke tragbar und sahen am Körper einer Frau großartig aus. Sicher einer der Gründe, warum die Kunstwelt sich für ihn so begeistert hat.

Ihr Archiv ist weltweit gefragt. Wo kann man diese Arbeiten sehen?
Ich wollte meinem Archiv eine neue Form finden und habe Boxen entwickelt, die Editionen beinhalten. Dafür habe ich mir alle Fotos nochmals neu angesehen. Man entwickelt mit den Jahren einen anderen Blick

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. Ich habe sozusagen in das vielfältige Material meines Archivs hineinfotografiert. Jede Box beinhaltet zehn Prints, die sich nie in ihrer Auswahl wiederholen und die sich der Sammler individuell zusammenstellen kann.


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