Führ mich zum Schotter! Wie Designer an ihr Geld kommen.

by DIVA Redaktion

Ohne ein Startkapital geht als Nachwuchsdesigner wenig. Wie man erfolgreich ein Label startet und welche Fehler Jungdesigner oft machen…

Oft genug sieht man jungen Labels beim Scheitern zu. Das Gesetz der allgemeinen Wirtschaft trifft natürlich auch auf Modelabels zu – und das oft in voller Härte: Die meisten Startups überleben keine fünf Jahre.

Viele junge Mode-Absolventen machen den selben Fehler: Sie starten von 0 auf 100. Anstatt sich in einem großen Designhaus ausbilden zu lassen, die Kreativität hintanzustellen und die Business-Seite der Mode kennenzulernen, stürzen sie sich direkt ins große Abenteuer. Sie investieren in Marketing, PR, Immobilien und Materialien. Oft sitzen sie stundenlang alleine in ihren Ateliers, weil es an Arbeitskraft fehlt und man sich keine Schneider leisten kann. Auch das Vertriebskonzept wird hintangestellt: man ist von der eigenen Arbeit überzeugt und hofft auf das Beste
.

Medienwirksam posiert Gewinner Masayuki Ino mit Jaden Smith und Emma Stone. (c) Getty Images

Doch ohne einen finanziellen Kickstart ist die Gründung einer Modemarke fast unmöglich
. Die wichtigsten Fördergelder liegen in der Privatwirtschaft. Bestes Beispiel ist der LVMH-Preis, der mit 300.000 Euro dotiert ist. Mit so einer Summe lässt sich definitiv etwas bewerkstelligen. Dieses Jahr räumte der Japaner Masayuki Ino den begehrten Preis ab. Er gründete zwar schon 2012 sein eigennamiges Label, schaffte es aber in der Bekanntheit kaum über seine Heimat Tokyo hinaus.

Mit dem Preis hat Ino nicht gerechnet: “Für mich war es schon ein Highlight, als Haider Ackermann im Semi-Finale zu mir sagte, dass John Galliano vor Neid erblassen würde, wenn er mein Material sehen könnte”, meinte Ino bescheiden gegenüber BoF

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Eines ist sicher: Wen man sich als junges Label einmal unter der Schützenden Hand des Louis Vuitton-Konzern befindet, kann kaum etwas schief gehen.

 

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