Girlboss: Julia Skergeth

by divaonline-admin

Mit 23 leitete sie eine Produktionsstätte in Indonesien und startete ihr Business mittels Crowdfunding -heute verkauft Julia Skergeth ihre hübschen Handtaschen zwischen Wien und New York.

Foto Elsa Okazaki

Ein bisschen fühlt man sich an die in der Netflix-Serie »Girlboss« von Britt Robertson verkörperte Vintage-Ikone Sophia Amoruso erinnert, denn nicht nur optisch ähnelt Julia Skergeth der Schauspielerin: Auch die Energie und der unbekümmerte, schier grenzenlose Einsatz der geschäftstüchtigen Oberösterreicherin gleichen der Serienfigur mit Realvorlage. Und auch Julia wurde schon oft vom Schicksal in die richtige Richtung geschubst: Ihr wunderschönes, sonniges Studio in Wien-Margareten bezog die Taschendesignerin, nur wenige Tage bevor ihr altes Appartement in einem Wohnhaus im vierten Bezirk bei einer Gasexplosion zerstört wurde. So viel Glück im Unglück hatte die 28-Jährige nicht nur einmal, wie sie bei einer Tasse Tee erzählt: »Meine erste Kollektion habe ich über Crowdfunding finanziert
. Während der Produktion ging die Firma in Indonesien bankrott, der Leiter brannte mit meinem Geld durch. Die zurückgebliebenen Arbeiter waren aber noch verzweifelter als ich und haben mich angebettelt, einfach seinen Platz zu übernehmen.« Und weiter: »Ich hatte gar keine Zeit, darüber nachzudenken, und habe es einfach gemacht. So habe ich mit Anfang 20 meine eigene Produktionsstätte in Westjava betrieben und dabei unglaublich viel gelernt.« Während sie ihre spannende Geschichte erzählt, strahlen Julias Augen, und man kann sich lebhaft vorstellen, wie sie diese Herausforderungen am Anfang ihrer Karriere gemeistert hat. Das »Learning by Doing« ist wohl ohnehin ein bisschen ihr Ding.

AROUND THE WORLD

Ihr noch junges Unternehmen führte Julia Skergeth bereits um die halbe Welt. Ihre Neugier für unterschiedliche Kulturen, Menschen, Künste und Stile spiegelt sich heute in ihren Kreationen wider. Auf der Suche nach einem passenden Schuh für den Alltag in Indonesien entwarf sie diesen kurzerhand selbst. »Ich fand einen Schuster, der meinen Entwurf günstig herstellte. Auf die Sandalen wurde ich oft angesprochen, und über Instagram haben sich meine Entwürfe dann rasch verbreitet«, erklärt die Absolventin der Kingston University in London, wie sie überhaupt anfing, ihre eigenen Designs zu vertreiben. Ursprünglich war sie ja nach ihrem Studium nach Indonesien gereist, um einen Job in der Modebranche zu ergattern. Dass sie stattdessen gleich ihr eigenes Business aufzog, verdankt sie nicht nur einer Verkettung von Zufällen, sondern auch viel Fleiß: »Die Zeit in Westjava war sehr intensiv für mich. Ich muss zugeben, anfangs hatte ich jeden Tag mindestens einen Heulkrampf

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. Der Druck auf mich war enorm, von allen Seiten.« Dennoch: »In der Rückschau hat mir diese Notsituation aber viel gebracht. Ich musste sehr kreativ werden und habe dadurch kostbare Erfahrung gesammelt.«

BACK TO THE ROOTS

Vor drei Jahren übersiedelte Julia Skergeth ihr Geschäft nach Europa – nicht zuletzt, weil die hohe Luftfeuchtigkeit in Indonesien den Kleber der Taschen nicht trocknen ließ. Die Entscheidung, nach Hause zu gehen und von vorn anzufangen, hat Julia nicht bereut: »Ich war sieben Jahre lang im Ausland, doch es war überraschend einfach, zurückzukommen. Keine Sprachbarrieren, keine Visa-und anderen Komplikationen mehr.« Im Gegenteil: »Österreich ist ein großes Förderland. Davon konnte ich sehr profitieren

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. Hier kannst du dich an die Wirtschaftskammer wenden und um Rat fragen; es gibt Gründerprogramme, Kurse und Workshops, die ich besuchen kann. Davor habe ich meine Buchhaltungskenntnisse aus Youtube-Tutorials bezogen«, gibt die Jungunternehmerin lachend zu.

Rückhalt, auch in schwierigen Zeiten, kommt zudem von ihrer Familie: »Meine Mutter hat mich immer unterstützt und mich gesehen. Sie hat gemerkt, dass sie mich gehen lassen muss.« Denn schon als Kind war für Julia klar, dass sie ihren Träumen nachgehen muss. »Es ist manchmal hilfreich, wenn man blauäugig und mit einer Vision durch die Welt tappt und einfach sagt: Das mache ich jetzt! Wenn ich gewusst hätte, was alles passiert und wie schwierig es wird, dann hätte ich es bestimmt nicht gemacht.« Inzwischen ist nicht nur Julia Skergeth an ihrer Aufgabe gewachsen, auch die Marke wird erwachsen. So arbeitet Julia aktuell an einigen Adaptionen am vorhandenen Design sowie an internationalen Kooperationen. Und für die nächsten Jahre hat Julia freilich auch eine Vision: »Irgendwann möchte ich wieder Schuhe und weitere Lederwaren anbieten.«

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