Hedi Slimanes drastischer Versuch einer Ehrenrettung

by DIVA Redaktion
Hedi Slimane


Hedi Slimane

Hedi Slimane auf dem Runway der Saint Laurent SS13 Show

Bereits im März lief Hedi Slimanes Vertrag als Creative Direcor bei Saint Laurent aus. Sein Twitter-Account lag während seiner Zeit bei YSL brach, doch neulich brach dort ein kleines Drama aus.

Hedi Slimane war nie berühmt dafür, den Medien gegenüber sehr gesprächig zu sein

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. Doch neulich nahm er sich dem Medium Twitter wieder an, in einer großen Defensive.

Was war passiert?

Während Anthony Vaccarello halbwegs gute Kritik für seine erste Kollektion für YSL vom New York Magazine bekam, verfasste Journalistin Cathy Horyn einige Seitenhiebe an Slimane

. Die beiden fühen seit Tag 1 einen medialen Kleinkrieg – verbannte Slimane sie doch von den Shows und nannte sie einen “Schoolyard Bully” und “Stand Up Comedian”. Als Horyn Slimanes Versuch, das Label in “Saint Laurent” umzubranden, als gescheitert bezeichnete, platze dem Designer der Kragen. “Die Wahrheit ist”, schreibt sie “dass die meisten Leute trotz Hedis Versuch noch immer ‘Yves’ sagen.” Das Resultat: 22 Tweets in Großbuchstaben, in denen Slimane darauf besteht, das Kultlogo weitergeprägt zu haben und dafür Beweise in Bildform anbietet.

Ob Slimane diese Art von Defensive notwendig hatte, bleibt fraglich. Wie Karl Lagerfeld so schön sagte: “Ein bisschen Humor und mangelnder Respekt sind was es braucht, um eine Legende zu erschaffen.”

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1 comment

Jo 28. Oktober 2016 - 15:43

Ehrenrettung würde ich es nicht bezeichnen. Es ist nur eine Klarstellung für alle, die es IMMER noch nicht verstanden haben.
Hedi Slimane hat die im Jahr 1966 von Yves Saint Laurent gegründete Ready to Wear Line „Saint Laurent – Rive Gauche“ wiederbelebt und sie „Saint Laurent – Paris“ genannt. Selbst die Schriftart „Helvetica“ wurde korrekt nach historischem Vorbild eingesetzt. Yves selbst hatte dort das „Yves“ für seine Zweitlinie gestrichen.
Die Marke „Yves Saint Laurent“ sollte unter Heidi Slimane weiterhin als Couture-Linie bestehen bleiben. – So wie es auch unter Yves Saint Laurent selbst vollzogen wurde. (Der Kering-Konzern hat nur die geplante Couture-Linie im Keim erstickt, die Couture-Ateliers in der 24 rue de l’université waren bereits fertig gestellt.)

Und wenn dann ein Journalist, namens Cathy Horyn das nicht versteht und Falschaussagen zu diesem Thema in die Welt streut, dann weiss man auch, was man von dieser Person zu halten hat.

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