Das ultimative Hochzeits-Accessoire: Der Brautschleier!

by DIVA Redaktion
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Moden ändern sich – der Stil der Hochzeit ebenso. So waren in den 70er und 80er Jahren etwa Doppelhochzeiten sehr beliebt.

Von wegen: Was Neues, was Altes, was Geliehenes und so weiter. Was wirklich zählt ist der Brautschleier. Er sorgt – wenn gewünscht – für Dramatik, märchenhaften Zauber oder auch den letzten Schliff.

Die Symbolkraft des Brautschleiers ist hoch: Er kennzeichnet den Übergang in den Stand der Ehe. Ganz dramatisch ausgedrückt. Während er früher eine offizielle Aufgabe hatte, ist er heute hauptsächlich ein modisches Accessoire, das viele ganz vergessen. Oder seinen Wert nicht erkennen. Eine Aufklärung zum wichtigsten Accessoire einer jeden Hochzeit.

Die Geschichte des Brautschleiers

Bereits seit dem frühen dritten Jahrtausend v. Chr. kennt man den Brautschleier
. Belegt ist er in Mesopotamien, dort trug die Göttin Inanna den Beinamen „die Verschleierte“, „die Verhüllte“. Selbst im Gilgamesch-Epos kommt er vor: „Da verhüllte er [Gilgamesch] den Freund so wie das Antlitz einer Braut“. In Assyrien sind sogar Ende des zweiten Jahrtausends v. Chr. Gesetzesregeln hinsichtlich des Brautschleiers aufgetaucht. Der mittelassyrischen Rechtssammlung ist zu entnehmen, dass ein Mann, der eine Konkubine heiraten wollte, der Braut vor fünf oder sechs Zeugen einen Schleier anlegen und die Worte sprechen musste: „Sie ist meine Frau“. Interessant wie sich diese Tradition heute verkehrt hat: Heute wird der Schleier gehoben

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. Auch im antiken Rom erschien dir Braut bereits mit Schleier. Während der Bräutigam die schneeweiße Toga anlegte, trug die Braut eine Tunika mit safranfarbenem Brautschleier. Dieser wurde im Anklang an die Farbe des Herdfeuers gewählt, als Symbol für den Bestand und Zusammenhalt der Familie.

In Wikipedia erfahren wir: Im Christentum wird der Brautschleier seit dem 4. Jahrhundert verwendet. Er war der Schleier, mit dem die Braut am Tag der Hochzeit erschien, während sie in früherer Zeit in langem, aufgelöstem Haar, dem Zeichen der bewahrten Unschuld, einherging. Er war von weißer, später auch roter Farbe und stellte ein Symbol der Jungfräulichkeit dar. Der Brautvater führte die verschleierte Braut vor den Altar, wo der Schleier vom Bräutigam gelüftet wurde. Die Schließung einer zweiten Ehe geschah ohne Brautschleier. Diese Tradition hat sich bis heute gewahrt
. Zumindest theoretisch.

Das Mode-Accessoire

Bedeutung hin oder her, Tatsache ist, dass der Brautschleier bis heute ein essentieller Bestandteil eines Brautlooks ist – der leider von vielen Bräuten vernachlässigt wird. Dabei kann der Schleier einiges: 1. Er verleiht dem Look den letzten Schliff, ist quasi die essentielle Note. Hiermit trifft die Braut eine Aussage: Klassisch? Modisch? Zeitlos? Egal wie das Kleid aussieht, der Schleier verrät ihre Intention. 2. Der Brautschleier kann den Look nicht nur vervollständigen, er kann auch aus einem simplen Kleid einen dramatischen Look kreeieren. 3. Gut eingesetzt erübrigt sich dank Schleier die Frage nach der Frisur quasi von selbst. Und natürlich unterliegt der Brautschleier auch Moden, wie alles andere auch. Hier Beispiele von 1840 bis in die 1990er Jahre.

Unser Tipp: Die Modistin Jennifer Behr kreeirt in ihrem New Yorker Atelier für Bräute und all jene, die es noch werden wollen. Ihre Kreationen sind eine Mischung aus hippesker Eleganz und exotischer Dramatik. Schleier deutet sie nur an und schafft damit einen Look, der an “Sophistication” nicht zu übertreffen ist! Zu ihren Kundinnen zählen übrigens Stars wie Blake Lively, Madonna, Charlize Theron und Liv Tyler. Vereinzelte Teile gibt es auch über Net-a-porter.com zu kaufen.

 

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1 comment

Seraphina 16. August 2018 - 8:36

Hey, mehr zum Thema Hochzeit findet ihr unter http://www.hochzeit-selber-planen.com

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