Hoch die Tassen! Ein Blick auf die illy Art Collection by Pucci

by divaonline-admin
illy art collection emilio pucci

Kaffeetassen sind langweilig? Nicht die Bohne! Die Art Collection von illy beweist das auf’s Neue. Diesmal verschönern die bunten Muster des Modelabels Emilio Pucci keine Seidenschals und anschmiegsamen Kleider sondern die weißen Porzellantassen mit dem charakteristischen runden Henkel.

Seit ihrer Einführung im Jahr 1992 hat illy für seine Art Collection mit hunderten Vertretern der
zeitgenössischen Kunstwelt zusammengearbeitet. Die Liste liest sich wie das Who is Who der Kunstwelt: Marina Abramović, Robert Rauschenberg, Jeff Koons, Julian Schnabel oder Daniel Buren hatten bereits die Ehre. Und nun also auch das in Florenz beheimatete Modelabel Emilio Pucci. Uns stand illy Creative Director Carlo Bach Rede und Antwort – über Entdeckungsreisen in parallele Welten, das Geheimnis um den perfekten Kaffee  und wie man die Essenz einer Modemarke auf die kleine Fläche einer Espressotasse bannt.

illy art collection emilio pucci

Unter den Designs für die Tassen ist auch eine Zeichnung aus der Feder des Marquis Emilio Pucci selbst, die aus dem Jahr 1957 stammt. Was macht denn die Marke Emilio Pucci Ihrer Meinung nach aus?
Pucci hat einen Stil entwickelt, dessen Muster sich bereits im Gedächtnis der Menschen eingeprägt hat. Sie ist nicht nur eine der künstlerischsten Marken Italiens, sondern hat es auch geschafft, Designs mit einmaligem Charakter und unnachahmlicher Ästhetik zu kreieren. Dadurch erkennt man Pucci überall auf der Welt wieder

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. Dieses Kunststück ist bisher nur sehr wenigen anderen italienischen Marken gelungen.

Wie können wir uns so eine Zusammenarbeit vorstellen? Kommt ein Fashion Label wie Pucci auf Sie zu oder umgekehrt?
Ich traf Laudomia Pucci als wir eine Bar im Pucci Showroom in Florenz konstruierten. Über das Aufeinandertreffen hinaus ergab sich ein konstanter Kontakt und recht bald stellte sich heraus, dass beide Seiten gerne über eine weitere gemeinsame Unternehmung und eine weitere Form des Austauschs nachdenken wollten. Ich schlug also die Idee vor, die illy Tasse in Form einer neuen illy Art Collection in die Designs von Emilio Pucci zu „kleiden“.

Wie viel kreativen Freiraum haben die Künstler dabei? Dürfen sie auch die Form der Tassen verändern oder nur das Decor?
Wir geben den Künstlerinnen und Künstlern, mit denen wir zusammenarbeiten, die größtmögliche Freiheit. Wir arbeiten ausschließlich mit lebenden KünstlerInnen zusammen, da ist es wichtig, dass jede und jeder von ihnen einen ganz individuellen Zugang dazu entwickelt. Die eigene Idee so zu verdichten, dass sie auf der kleinen Fläche der illy Espressotasse Platz findet. Schon diese Ausgangslage ist eine Herausforderung für sich, deshalb ist es essentiell, dass die KünstlerInnen größtmöglichen Gestaltungsfreiraum haben, wenn es um den Ausdruck ihrer Kreativität und Poesie geht. Wir geben kein Briefing vor. Wenn es um die Gestaltung der Tasse an sich geht, beziehen die KünstlerInnen ab und an den Griff der Tasse in ihre Idee mit ein – so, wie das z.B. bei David Byrne oder Michelangelo Pistoletto taten. Aber die Tasse in ihrer Ausgangsform ist als Ikone die Basis der gesamten Kollektion.

Hat die Form der Tasse Einfluss auf den Geschmack des Kaffees?
Sicherlich. Es gibt darauf zwei Antworten: Das geschwungene, kurvige Design der Tasse hilft dem Kaffee auf eine positive Art und Weise dabei, eine besonders schöne Crema zu entwickeln. Das geschieht dadurch, wie die Kaffeetropfen beim Hineinfallen in das Gefäß aufgefangen werden und in der sanften Bewegung die daraus entsteht. Andererseits unterstützt die Stärke der Tassenwand die Warmhaltung des Getränks: Die Tasse muss genau die richtige Stärke haben, damit sie die Wärme auffangen kann, wenn man sie zum Vorwärmen auf die Kaffeemaschine legt.

Was sagt Ihr persönlicher Geschmack – simple Ästhetik oder expressiv und bunt?
Ich als Person bin eigentlich ein Minimalist. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass die italienische „Arte Povera“ eine meiner liebsten Strömungen in der Kunst ist. Natürlich braucht auch ein Minimalist von Zeit zu Zeit etwas Ausgefallenes. Aber in meiner Funktion als Kurator der illy Art Collection geht es mir darum, ein breites Spektrum der unterschiedlichen Ausdrucksformen und Kunstströmungen abzubilden, die es heute gibt – vom Minimal Pop über Konzeptkunst bis zu den Performing Arts. Ab und zu begeben wir uns auch auf Entdeckungsreise in parallele Welten, zum Beispiel in den Kooperationen mit Pedro Almodovar oder Francis Ford Coppola. Oder auch jetzt mit Emilio Pucci.

Mit der Pucci-Kollektion vereinen Sie Kaffee mit Mode. Würden Sie sagen, es gibt auch beim Thema Kaffee Trends? Was ist derzeit “in”?
In Sachen Zubereitung sind derzeit besonders alle Slow Coffee Preparations en vogue. Zum Beispiel auch Cold Brew. Diesen experimentellen, neugierigen und entdeckungslustigen Zugang, der im Moment sehr stark spürbar ist, teilt auch illy
. Es geht neben der perfekten Ausgewogenheit der Aromen heute vor allem darum, neues Territorium zu betreten
. Sich auf Entdeckungsreise in die Herkunftsländer zu begeben, die den Kaffee produzieren und die Diversität der Geschmäcker von Kaffeesorten aus aller Welt auszuprobieren – von Südamerika nach Afrika bis Indien.

Gibt es einen Wunschkandidat aus Mode oder Kunst, mit dem Sie für die nächste Art Collection gern zusammenarbeiten würden?
Nun, nachdem wir mit noch lebenden KünstlerInnen zusammenarbeiten, ist die Antwort gar nicht so leicht. Denn ich habe jede einzelne Kooperation bis dato geliebt und die Palette der KünstlerInnen mit denen wir bereits kollaboriert haben, ist breit
. Natürlich gibt es noch eine Fülle an Projekten, die bereits in der Pipeline warten und die mir genauso am Herzen liegen und auch meinen persönlichen Geschmack treffen. Sicher hätte ich auch nichts dagegen gehabt mit Andy Warhol zusammenzuarbeiten. Aber die Welt der zeitgenössischen Kunst ist so vielfältig und es gibt in ihr so viele wichtige Stimmen, die wir noch nicht gehört haben, dass ich mit dem Jetzt absolut glücklich bin – und mich auf alle künftigen Projekte freue.

 

 

 

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