Im Sumpf der Schönheit

by divaonline-admin


Man begehrt oft das Unnötigste am meisten. Warum man auf manche Beauty-Produkte trotzdem lieber verzichten sollte und weshalb ein bisschen Dreck niemals schadet, erklärt ein Mann mit dem Hang zum Selbstversuch.

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. Genauso wirr und willkürlich, wie der Beginn dieser Zeilen scheint, muss es in den Beauty-Labors dieser Welt zugehen. Und bevor wir den Bogen hinsichtlich Kraut & Co. schließen, wollen wir uns ihren Erungenschaften widmen, denn in Sachen Produktentwicklung bietet die Branche einen faszinierenden Kosmos an Kuriositäten. Der Zweck heiligt hierbei natürlich die Mittel, aber auf manche Wegbegleiter auf der Reise zur ewigen Jugend könnte ich persönlich verzichten.

Appetithappen gefällig? Leider ist hier nicht die Rede von Kaviar in Tiegelform, den man sich übrigens am besten im Sacher-Spa genehmigt, sondern von der bitteren Realität, und die ist bekanntlich mit Vorsicht zu genießen. Obwohl Mutter Natur für den ganzen Schlamassel mit dem Älterwerden verantwortlich ist, verspricht man sich von ihr auch wahre Wunder.

So soll ganz spezielle Erde heilende Wirkung haben und erlebt atuell ein Revival. Wenn es schon nicht die Kugeln im Topf der dahinsiechenden Orchidee sind, dann müssen es zumindest jene mit besonders hohem Tonanteil sein

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. Ob ein fettiger Haaransatz oder unreine Haut – Tonerde ist derzeit anscheinend das ultimative Allheilmittel. In jeweils unterschiedlicher Zusammensetzung verspricht sie Lösung für jene Probleme.

Als Trend-Vorreiter möchte ich hier einwerfen, dass mich bereits vor Jahren ein Schlammbad bis an den Rest meines Lebens traumatisierte. In meinem persönlichen Remake des Horrorstreifens »The Return of Swamp Thing« ist nicht nur der beißende Geruch, sondern auch das stundenlange Putzen des Badezimmers in derart präsenter Erinnerung geblieben, dass ich die neue Haarmaske sicherheitshalber weitergeben habe

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. Freundin M., schon aus Prinzip kopflastig, wollte ohnehin selbigem Kopf etwas Gutes tun und erschien ein paar Tage später mit ergrautem Haar und einer Maniküre, die vermuten lässt, dass sie nebenbei heimlich auf einer Baustelle schuftet. Aber nur wer frei von Beauty-Sünden ist, hat an dieser Stelle das Vorrecht auf den ersten Ziegel

Ein ähnliches Schicksal wie ihre Frisur musste übrigens meine Visage erdulden. Denn die hochgelobte Tonmaske war anfänglich nicht gewillt zu trocknen, nur um dann mit unkontrollierbarer Kraft mein Gesicht in ein ausgetrocknetes Ödland zu verwandeln. Aus Staub sind wir, zu Staub werden wir und so bröckeln, während ich diese Zeilen schreibe, immer noch Klümpchen Erde von meinen Brauen.

Es gibt aber auch Erfreuliches von der Selbstversuch-Front zu vermelden: Die unattraktive Substanz hat zwar keinen besonders erfreulichen Geschmack, aber angeblich eine sehr bekömmliche Wirkung. Detox ganz ohne Verzicht verspricht ein erdiger Cocktail pro Tag. Frei nach dem Motto »Hilft nichts, schadet aber auch nicht« wird deshalb in der Redaktion schon frühmorgens fleißig zugeprostet und ein Stamperl gekippt
. Der Gatte in spe vermutet dabei ohnehin schon das Schlimmste, weil im naturnahen Fahrwasser bereits ebenfalls großspurig eine Sauerkraut-Diät zur Ehrenrettung der Bikinifigur angedroht wurde, was zumindest den Anfang dieser Abhandlung erklären würde.

Unterschrift-christoph-steiner

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