Jasper Morrison im Interview

by divaonline-admin


Much, More, Morrison: Jasper Morrison ist gerade zum Designer des Jahres 2016 gewählt worden. Wir trafen den Briten auf dem Salone del Mobile und sprachen mit ihm über Plastikstühle, 3-D-Print und seine Zukunftswünsche.

Wir haben einander zuletzt vor sieben Jahren getroffen. Damals präsentierten Sie Ihre Uhr »r5.5« für RADO

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. Wie hat sich Ihr Leben seither verändert?
Auf eine gute Art und Weise. Ich denke, dass ich jetzt eine bessere Arbeit mache als damals. Die Uhr trage ich übrigens noch immer. (Lacht und zeigt sein Handgelenk.)

Wir befinden uns gerade auf der größten Möbelmesse der Welt. Jeder hier spricht über Holz, Naturmaterialien, ökologisches Design

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. Sie präsentieren hingegen Ihren »All Plastic Chair«. Wie kommt´s?
Ich wäre sehr an einer Studie interessiert, die zeigt, was wirklich ökologischer ist -Holz oder Plastik? Plastik kann man als Material wiederverwerten, es hält lange Zeit, ohne kaputt zu werden und die Herstellung von demselben Stuhl aus Holz würde nicht viel umweltfreundlicher sein. Die Möglichkeit, recycelt zu werden, macht Plastik als Material interessant. Die Frage, die man sich stellen müsste, ist: Wie lange ist so ein Sessel nützlich -optisch als auch praktisch?

Wie richtet sich Jasper Morrison ein?
Mit einem Mix aus verschiedenen Materialien und Stilen, auch einige japanische Muster und Stoffe sind bei mir zuhause zu finden.

Apropos zuhause: Sie haben Büros in London, Paris und Tokio. Wo fühlen Sie sich am meisten daheim?
Ehrlich gesagt, in allen. Es ist ganz einfach: Man richtet sich so ein, dass man sich heimelig fühlt. In Tokio habe ich das kleinste Büro, mit dem wenigsten Equipment. Wir haben dort keine Kommunikationsmittel außer unseren Handys. Und den Großteil des Tages kommen keine E-Mails rein, wegen der verschiedenen Zeitzonen. Das ist ein schönes Gefühl. So friedlich. Es ist das Büro, das am wenigsten ein Büro ist. Es ist einfach ein Raum, in dem man sitzen und arbeiten kann.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
Ich bin viel am Computer oder mache Zeichnungen
. Aber es ist nicht so, dass ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und darüber nachdenke, »was könnte ich als Nächstes entwerfen?«
. Ich komme morgens ins Büro. Dann gehe ich etwas herum, lasse meinen Gedanken freien Lauf. Entweder denke ich an etwas ganz Neues oder ich reflektiere den Fortschritt des Projekts, an dem ich gerade arbeite
. Ich bin gerne wie ein Schwamm, der alles von seiner Umgebung aufsaugt.

Irgendwelche Zukunftswünsche?
Ein langes Leben, Gesundheit und mehr Sessel.

Yasmin El Mohandes und Jasper Morrison

Yasmin El Mohandes traf Jasper Morrison bei der Möbelmesse in Mailand.

Erfolgreich und doch »supernormal»

1986 gründete der britische Designer sein Designstudio Jasper Morrison Ltd, mit welchem er u. a. für Alessi, Cappellini, FLOS, Magis und Vitra arbeitete. Heute zählt er zu den erfolgreichsten Industriedesignern der letzten Jahrzehnte.

Von ihm designt wurden außerdem ein Mobiltelefon der Marke Samsung oder eine Straßenbahn in Hannover. Gemeinsam mit seinem Kollegen Naoto Fukasawa prägte er den Begriff »supernormal«, der seiner Meinung nach die Antwort auf die Frage darstellt, was gutes Design wirklich sein sollte.

Seine Kreationen finden sich in den Sammlungen verschiedener Museen auf der ganzen Welt, darunter auch im MoMA in New York. Für Jasper Morrison muss gutes Design vor allem eines sein: nützlich.
jaspermorrison.com

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