Was kann das Jugendhormon DHEA wirklich?

by divaonline-admin


Das körpereigene Hormon DHEA gilt als Jugendhormon
. Es hat einen maßgeblichen Einfluss auf Vitalität, Kraft und Stimmung und soll auch Auswirkungen auf die Schönheit haben. Die DIVA wollte mehr wissen und sprach mit dem Gynäkologen und Vitalstoffmediziner Christian Matthai.

W as ist DHEA genau und welche Aufgaben hat es im Körper?
Es ist ein männliches Hormon, das sowohl bei Frauen als auch bei Männern in der Nebennierenrinde erzeugt wird. Aus ihm bildet der Körper andere Hormone, allen voran Testosteron. DHEA wirkt auf die Haut, auf Sehnen, Bänder, das Bindegewebe sowie den Knochenstoffwechsel, den Fettabbau und den Muskelaufbau. Es ist aber auch für die Stimmung und die Libido wichtig und spielt sogar beim Gehirn und der kognitiven Leistungsfähigkeit eine Rolle.

Stimmt es, dass es Anti-Aging-Eigenschaften hat?
Es wird nicht umsonst Jugendhormon genannt, denn es hat nachweislich einen nicht unerheblichen Anti-Aging-Effekt. Wie alle männlichen Hormone ist es anabol, baut also Körpersubstanz wie Muskeln auf, wirkt kräftigend und ist für die Vernetzung der Kollagenfasern verantwortlich. Gleichzeitig beeinflusst es die Talgproduktion. Fällt das Hormon ab, werden Gewebe und Haut trockener und spröder. Führt man es wieder zu, geht es auch der Haut wieder besser.

Jugendhormon DHEA

  1. Rhodiola, auch Rosenwurz genannt, soll die Leistungsfähigkeit steigern und beim Stressabbau helfen: »Rhodiola Komplex« von Terra Nova, 50 Kapseln um € 26,90, staudigl.at.
  2. Ebenfalls ein Adaptogen ist Ashwagandha, die Schlaf beere ist ein beliebtes ayurvedisches Heilmittel: »Ashwagandha Pflanzen-Extrakt« von Pure Encapsulations; 60 Kapseln um ca. € 29,- in Apotheken, purecaps.net.
  3. Vom Lanserhof stammt die wohl gesündeste Mischung gesättigter Fettsäuren: »Coco-Ghee« ist eine Mischung aus Biokokosöl und Ghee aus ebenfalls biologischer Süßrahmbutter, um € 20,-, shop.lanserhof.com.
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  5. Magnesium wirkt im Gegensatz zu den meisten anderen Mikronährstoffen auch, wenn kein akuter Mangel besteht. Die Firma Ogaenics bezeichnet ihr aus Grünalgen gewonnenes »Calm-A-Lama Plant-Based Magnesium« als Beauty-Booster; 30 Kapseln um €26,90, ogaenics.com.

 

In den USA wird das Hormon oft in Tablettenform eingenommen

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. Wie lautet Ihre Meinung dazu?
Ich verschreibe es in meiner Praxis auch sehr oft Frauen, die einen DHEA-Mangel haben, weil es risikoarm ist und schnell und sicher hilft. Man sollte es aber definitiv nur einnehmen, wenn man einen Hormonstatus gemacht hat und dieser einen Mangel anzeigt. Sonst ist der Nutzen fraglich und die Wahrscheinlichkeit von unerwünschten Nebenwirkungen extrem hoch

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Das heißt, es geht eher darum, einen gesunden DHEA-Wert zu behalten, als ihn künstlich in die Höhe zu treiben?
Genau, sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss können Beschwerden hervorrufen. Ein DHEA-Mangel kann neben der nachteiligen Wirkung auf die Haut depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit und Abgeschlagenheit auslösen und zu unerwünschter Gewichtszunahme vor allem am Bauch führen. Einen Überschuss bemerkt man oft nicht, und wenn, dann an fetter Haut, die oft mit Akne oder Hautunreinheiten einhergeht, und schnell fettendem Haar. Oft ist ein Überschuss keine Erkrankung, sondern genetisch bedingt
. Manchmal steckt aber auch das PCO-Syndrom, also das polyzystische Ovar-Syndrom, dahinter – die häufigste hormonelle Störung bei jungen Frauen.

Wie kommt es zu einem Mangel?
Der passiert oft in der Menopause, kann aber auch -und das sieht man momentan sehr oft -eine Reaktion des Körpers auf Stress sein. Starker Stress äußert sich häufig in einem deutlichen Abfall der männlichen Hormone. Davon sind sowohl DHEA als auch Testosteron betroffen –DHEA, weil es ein Hormon der Nebennierenrinde ist, und die Nebenniere unser Stressorgan ist: Sie produziert, wenn wir überlastet sind, vermehrt Cortisol. Dieser Überschuss drückt das DHEA. Bei Menschen, deren Symptome in Richtung Burn-out und Depression gehen, ist es immer interessant, die männlichen Hormone zu messen.

Wirkt sich DHEA tatsächlich so stark auf die Psyche aus?
Nicht nur DHEA, sondern auch Testosteron. Letzteres ist ein ganz wichtiger Serotonintransporter. Serotonin ist ja unser Glückshormon. Kommt es nicht bei den richtigen Rezeptoren an, schlägt das auf die Stimmung. Das Gute ist, dass DHEA im Körper in Testosteron umgewandelt wird. Durch die Einnahme von DHEA kann man also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Vorausgesetzt, es besteht ein Mangel, kann es eine Depression auf natürlichere Weise behandeln. So viele Frauen bekommen Antidepressiva verschrieben, obwohl Hormonmängel oder -umstellungen die eigentliche Krankheitsursache sind. Ein Abfall der männlichen Hormone kann zu Stimmungsproblemen führen. Das kann unter anderem nach Geburten passieren, kurz vor der Menstruation, oder wenn man über eine Anti-Baby-Pille die männlichen Hormone senkt, damit die Haut weniger Probleme macht.

Kann man die eigene DHEA-Produktion auch natürlich anregen oder zumindest dafür sorgen, dass man nicht in einen Mangelzustand kommt?
Im ersten Schritt sollte man zu starken Stress reduzieren und darauf schauen, Balance ins Leben zu bringen: Bewegung machen, ausreichend schlafen In einem zweiten Schritt kann man zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Es gibt sekundäre Pflanzenstoffe, die die Stressresistenz steigern, sogenannte Adaptogene, und in einem Nebeneffekt auch positiv auf die männlichen Hormone wirken. Ich arbeite etwa sehr gerne mit Ashwagandha, Schizandra, Maca oder Rhodiola. Sie stabilisieren und führen oft zu im Blut nachweisbaren besseren Hormonwerten. Auch Magnesium einzunehmen kann hilfreich sein, weil das körpereigene Magnesium in den Keller geht, wenn man zu viel um die Ohren hat. Man profitiert in fordernden Zeiten sicher auch da von einer zusätzlichen Zufuhr.

Und über die Ernährung?
Da führen zum Beispiel Kohlenhydrate zum Anstieg des Blutzuckers, der den Insulinspiegel ansteigen lässt, was wiederum zu einem Anstieg der männlichen Hormone führt. Auch gesättigte Fettsäuren, wie sie in tierischen Fetten und Kokosöl vorkommen, beeinflussen die Produktion der Androgene positiv. Der Herzgesundheit zuliebe sollte man sie aber nur in kleinen Mengen zu sich nehmen.

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