Modeschauen als Kunstinstallation

by divaonline-admin

The Show must go on. Dieser Herausforderung stellt sich eine Vielzahl von Labels jede Saison aufs Neue. Aktuell dominieren ausgefallene Präsentationen, Liveacts und Installationen, die herkömmliche Modeschauen ablösen und eine besondere Nähe zu den Kollektionen schaffen.

Es mag an der Verunsicherung der Labels hinsichtlich des Fashion Calendars liegen, oder auch an den explodierenden Kosten – Fakt ist, dass immer mehr Labels von herkömmlichen Schauen Abstand nehmen. Ein Umstand, der einem System geschuldet ist, das sich selbst überholt hat: Der Fashion Week Schedule wird immer dichter, die Übersicht, wer was wann und wo präsentiert, geht verloren. Das einstimmige Fazit der Experten: Mode ist inflationär geworden. Alle Schauen zu besuchen ist selbst für US-Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour nicht möglich
. Und die verfügt nicht nur über eine eigene Limousine, sondern chartert auch einen Helikopter, wenn es sein muss. Letztere Transportmöglichkeit nutzt sie aber relativ selten, denn traditionsgemäß wird für den Beginn jeder Schau auf die Grande Dame der Mode gewartet

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Bei jungen Labels taucht sie allerdings nie auf, die bekommen kaum Aufmerksamkeit – weder von den Doyennen der Branche noch von unbedarften Bloggern. Unter solchen Umständen eine Schau abzuhalten ist nicht nur unsinnig, sondern kann auch den finanziellen Ruin bedeuten. Aufwand und Output decken sich nicht: Eine Schau, die maximal acht Minuten dauert, ist kein schlagendes Verkaufsargument
. Dementsprechend gehen immer mehr Labels dazu über, in Showrooms zu präsentieren; mal in Gruppen, dann wieder alleine. Der Österreicher Arthur Arbesser war einer der Ersten, die in Mailänder Privatdomizile luden; später ließ er auch Gemälde und sogar einen Flügel aus Wien importieren. Dadurch schuf er eine ei­gen­ständige Welt um seine Marke, die heute auch eine Show trägt – mit Anna Wintour in der First Row, versteht sich.

 

Installationen erlauben es mir, meine Mode BESTMÖGLICH zu präsentieren. Arthur Arbesser, österreichischer Designer, * 1982

Installation

Gerade bei Accessoires-Labels bietet sich eine ungewöhnliche Inszenierung an. Besonders stark in der Präsentation sind italienische Kultmarken wie TOD’S und FAY, aber auch in London versteht man sich darauf: Vor allem SOPHIA WEBSTER überzeugt jede Saison mit einem speziellen Setting, das das Thema der Kollektion widerspiegelt.

 

Tableau vivants

Wie auf einem Gemälde räkeln sich Models neuerdings auf Chaiselongue, Sofa und Diwan. Die Looks perfekt drapiert und das Ambiente gediegen, lädt es Einkäufer wie Moderedakteure zum Verweilen ein. Die perfekte Ausgangssituation für junge Labels, ihre Marke zu inszenieren!

Modeschauen als Kunstinstallation

AQUASCUTUM W/F 2017

Aktionnismus

Mode darf neuerdings auch wieder Spaß machen -ein Umstand, der vielen Models den Arbeitsalltag deutlich erleichtert. Immerhin ist es ihnen aktuell sogar vergönnt, zu tanzen, Späße zu treiben oder sich einfach mal fallen zu lassen. Auf weiche Daunen
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