Obsession Handtasche

by DIVA Redaktion

Warum wir so ungehemmt Geld für Handtaschen ausgeben und wie sie die Luxusindustrie am Leben erhält.

Kaum ein Item scheint beliebter als die Luxushandtasche
. Es ist ein bekanntes Bild, aus allen Großstädten der Welt: Die edle Tasche ist das eine Ding, das fast jede Frau besitzt oder anstrebt, egal ob sie modisch am Puls der Zeit ist oder nicht. Allzuoft sieht man eine Speedy von LOUIS VUITTON oder eine Kate von YSL an einer Trägerin von günstigen Highstreet-Outfits. Selbst wenn man keinen Wert auf Designer-Looks legt oder sie sich – Hand aufs Herz – einfach nicht leisten kann: Eine Handtasche ist für die Ewigkeit und ist wie kein anderes Modeprodukt mit Symbolhaftigkeit aufgeladen
. Dafür nehmen Frauen gerne Geld in die Hand.

Für die Luxusindustrie ist das Geschäft mit den Handtaschen nicht nur lukrativ sondern in harten Zeiten ein Überlebensmittel. Wenn Ready-to-Wear eine schlechte Saison erlebt, setzen die großen Konglumerate an Luxuserzeugern auf Handtaschen. In guten, wirtschaftlichen Zeiten sind sie das Sahnehäubchen.

Coach setzte 2016 4,49 Milliarden Dollar um.

Nehmen wir COACH als Beispiel. Nachdem der Einzelhandel im Jahr 2015 dank des Online-Geschäfts massiv einbrach, reduzierte man die Produktzahl an Handtaschen massiv

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. Ziel war es, die Käuferinnen nicht durch Überangebot zu überfordern. 2016 schloss man mit enormen Profiten ab: Die Firma setzte 4,49 Milliarden Dollar um, was einer Steigerung von 7% entspricht.

Man würde meinen, dass es genug Handtaschen gibt, um die nächsten 5 Generationen damit auszustatten. Trotzdem wandern Jahr für Jahr neuen Designs, Farben oder Sondereditionen über den Ladentisch. Letztere zu teils unglaublichen Preisen, vor denen Frauen in der Regel nicht zurückschrecken.

Die Erfolgsgeschichte der Handtasche begann nach dem 1. Weltkrieg. Frauen verdienten ihr eigenes Geld und hatten eigene Bankkonten. Das Tragen einer Handtasche war ein Symbol für Unabhängigkeit. In den 20ern trug man stolz Clutches anstatt Lippenstift, Puder und Zigaretten in versteckten Rocktaschen verstauen zu müssen. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs die Handtasche und erreichte Extreme mit Modellen von BALENCIAGA, CÉLINE oder LOEWE. In Auktionshäusern wie Sotheby’s oder Christies gibt es sogar eigene Kalender für das beliebteste Accessoire. Dieses Jahr erreichte eine HERMÈS Birkin den stolzen Preis von 380.000 Dollar.

Die Erfolgsgeschichte der Handtasche wird weitergehen. Nichts steht mehr für individuellen Style. Luxus-Shoppingseiten wie Net-a-Porter führen momentan ein Sortiment von 1.807 Modellen Eine Auswahl, für die man sterben möchte. Das nächste Weihnachtsgeld kommt bestimmt. Mit der angehenden Feiertagssaison sind Händler wie immer optimistisch, sie sind im Modebereich das beliebteste Geschenk, da zum Beispiel Größe kein Thema ist. Oder haben Sie schon einmal jemand über eine Handtasche sagen hören: “Sehe ich mit der dick aus?”

 

 

 

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