Peter Dundas verlässt Roberto Cavalli

by DIVA Redaktion


Bye-bye Peter! Keine zwei Jahre hatte Peter Dundas seinen Posten als Creative Director bei Roberto Cavalli inne. Der Hoffnungsträger der angestaubten Rock-Glam-Marke ist seit gestern Geschichte.

Wie schnell die Zeit vergeht! Und wie wenig Chancen Designer heute haben, der Zeit Zeit zu geben
. Peter Dundas, der bereits von 2002 – 2005 Creative Director bei Roberto Cavalli war, ist seit gestern ohne festen Arbeitsplatz. Der blonde Jüngling, mit dem breiten Grinsen und den meist etwas zu exaltierten Sonnenbrillen wurde vom Couture-Haus angeheuert, um das verstaubte Image zu renovieren. Seine Auflagen: utopisch
. Das Ergebnis: eine unbefriedigende Zwischenlösung bedingt durch ein Konglomerat aus Budgetvorgaben und ästhetischen Codes, die er alle zu bedienen hatte. Dementsprechend zögernd bzw. wenig innovativ fielen seine Kollektionen aus, er versuchte sich auf gelerntem Terrain zu bewegen

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. Das beherrschte er auch meisterhaft, immerhin führte er ja schon mal das Designzepter bei Cavalli

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. Aber dieses Mal schaffte er es nicht, das Pferd am Zaum rumzureißen.

Der Grund? Einkäufer wie Journalisten fackeln einfach nicht mehr lange, der Hunger nach neuem ist maßlos: Bei der ersten Kollektions-Präsentation hat ein neu inthronisierter Designer noch Schonfrist, die zweite und dritte müssen dann aber auch schon reibungslos funktionieren. Sprich: cool sein, den Zeitgeist treffen oder einfach so ungewöhnlich und neu sein, dass sie jeder tragen will. Wie es etwa Alessandro Michele bei Gucci vorgemacht hat.

Dundas interpretierte die Codes des Hauses in gewohnter Manier: rockig-glamourös mit viel 70ies Appeal. Schön zum Ansehen, schlecht zum Verkaufen. Das sich das heute kein Couture-Haus mehr leisten will oder kann, legte sein abrupter Abgang gestern nahe. Damit steht er allerdings nicht alleine: Erst letzte Woche wurde Justin 0´Shea bei Brioni kurz und schmerzlos gegangen. Wie überraschend es für alle ist, zeigt diese Anekdote: Gestern Mittag wurde der DIVA noch ein Interview mit ihm zugesagt, drei Stunden später waren Designer und die (wahrscheinlich ebenso geschockte weil nichts ahnende PR) unerreichbar.



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