Peter Petrov: Österreichs bester Mode-Export

by divaonline-admin

Petar Petrov ist derzeit der heißeste Modeexport, den Österreich zu bieten hat. Er avanciert gerade zum Liebling der internationalen Fashionelite und definiert mit seinen Kollektionen den »Modern Chic« neu. Die DIVA war auf Hausbesuch in seinem Wiener Atelier.

Fotos © Petra Rautenstzrauch

Das Atelier von Petar Petrov befindet sich in einer traumhaft schönen Altbauwohnung in Wien. Den Blick kann man hier über die Innenstadt bis hin zum Prater gleiten lassen. Es ist sein Arbeitsraum, in dem überall kleine Stoffmuster und fertige Schnitte liegen, auf Stangen findet man die aktuelle Kollektion aus fließenden Kleidern und perfekt geschnittenen Anzügen. Die Atmosphäre ist ruhig, ideal also für ein Gespräch.

Lookbooks statt aufwändige Fashion Shows

War es ein Traum oder ein Ziel von Ihnen, als Designer erfolgreich zu werden, als Sie Ende der 1990er-Jahre von Bulgarien nach Wien gekommen sind?
Meine Mutter war Schneiderin. Mode hat mich interessiert, aber ich habe sie nicht so wahrgenommen. Eigentlich wollte ich ihn Wien Geologie studieren. Dann habe ich erfahren, dass es die Angewandte gibt, habe die Aufnahmeprüfung und das Studium gemacht. Aber es war nie der Plan, dass ich mich mit Mode selbstständig mache. Das hat sich bei mir so ergeben
.

Haben Sie heute ein Ziel?
Natürlich! Es ist jetzt alles viel konkreter. Wir machen unsere Kollektionen und es funktioniert sehr gut
. Aber ich muss auch sagen, dass es zehn Jahre lang sehr schwierig war. Mode zu machen ist keine Kunst, es ist trotz allem ein Geschäft. Die kreative Arbeit ist natürlich das Wichtigste und das, was mir am meisten Spaß macht. Aber sie ist auch der schwierigste Prozess.

Würden Sie Ihre Mode als klassisch bezeichnen?
Ja, ich mag Sachen, die so viele Ornamente haben, nicht
. Ich möchte, dass jedes Detail irgendeine Funktion hat, und ich mache nie etwas, das überfeminin ist. Früher habe ich auch gedacht, dass ich gerne burschikose Mode machen möchte. Aber im Endeffekt sehen das die Leute nicht. Dann habe ich mich damit abgefunden, reflektiert und gesehen, dass ich auch mit femininen Schnitten auf meine Art sehr gut umgehen kann

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Haben Sie ein Beispiel?
Wir machen keine Kleider, die ganz eng und körperbetont sind, weil ich die Frau nicht als Sexobjekt sehen möchte. Ich finde, man braucht einen gewissen Verstand, um unsere Kleider zu sehen und zu verstehen, wie man sie trägt.

Wie meinen Sie das?
In meine Kleider kann man einfach reinschlüpfen. Die ziehst du an wie ein T-Shirt und sie haben nicht einmal einen Zipp. Ich mag Sachen, die ganz locker sind, aber trotzdem auf eine Art einen subtilen Sexappeal haben. Wir machen auch selten etwas Kurzes. Es muss alles ein wenig subtiler sein.

Apropos subtil: In den sozialen Netzwerken sind Sie im Vergleich zu anderen Kollegen unterrepräsentiert. Ist das eine Strategie?
Es hat mich nie interessiert, eine Eintagsfliege zu sein. Ich habe sehr lange an unserem Produkt gearbeitet und möchte gar nicht, dass jeder Petar Petrov kennt
. Das muss nicht sein. Genau das ist ja auch das Spannende, dass es eben nicht so eine Marke ist. Ich möchte einfach die richtigen Leute. Wir arbeiten auch viel an der Idee von »Women with Substance« . Mich interessieren Frauen, die in ihrem Leben nicht nur an Mode denken. Unsere Kleidung soll etwas zu ihrem Leben beitragen, aber eben nicht das Einzige sein.

Warum ist Wien die richtige Stadt für Sie, um von hier aus zu arbeiten?
Derzeit ist Wien ein angenehmer Arbeitsort und die Stadt hilft mir, fokussiert zu sein. Ich mag die Art, wie man hier lebt. Aber ich muss auch immer aus Wien rausgehen, damit ich es wieder zu schätzen weiß.

Facts

  • Petar Petrov wird in der Ukraine geboren und wächst in Bulgarien auf.
  • Ende der 1990er-Jahre kommt er nach Wien und studiert Modedesign an der Universität für Angewandte Kunst bei Raf Simons und Viktor &Rolf.
  • Er beginnt seine Karriere mit Herrenkollektionen.
  • 2017 präsentiert er seine erste Resortkollektion und nimmt am Modesalon in Berlin teil.

petarpetrov.com

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