Piano! Piano!

by DIVA Redaktion


Warum die Italiener (fast) alles besser machen, wie sie Luxus zelebrieren ohne protzig zu sein, und welche Styling-Fauxpas sogar ihnen passieren…

Unlängst war ich auf Pressereise in Ligurien, der westlichen Küste Italiens. Man lud zur Trussardi-Duftpräsentation. Alles streng geheim, versteht sich. Wie durften zwar die Location und unsere Aktivitäten über Social Media zeigen, aber nicht den Namen des Duftes, seinen Flakon oder seine Inhaltsstoffe enthüllen. Alles muss bis September unter Verschluss bleiben

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. Doch das PR-Team von Trussardi sorgte dafür, dass es trotzdem viel zu sehen gab. Interviews und Präsentation des Duftes fanden in einer traumhaften Villa samt märchenhafter Parkanlage statt. Der Werbespot zur Duftkampagne wurde im Freiluft-Autokino gezeigt, in das wir mir Oldtimer-Cabrios aus den 50er und 60ern chauffiert wurden. Abends ging es zum Dinner an der schönsten Tafel, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Märchenhaft.

Hier muss man Leute nicht mit einem VIP-Tag versehen, damit jeder versteht, wie wichtig sie sind.

Während ich also beim Dinner sitze und selbst nicht glauben kann, welch Privileg es ist, hier sein zu dürfen, kommt mir ein Gedanke: Klar, Trussardi hat keine Kosten und Mühen gescheut, es uns so angenehm wie möglich zu machen. Doch fehlt etwas, das man in anderen Ländern und vorwiegend bei uns fast immer sieht: Die Protzerei. Obwohl die Crème de la crème beim Abendessen im Barocksaal sitzt, sind alle locker und lustig
. Tomaso und Gaia Trussardi sitzen mit uns am Tisch, genauso wie die CEOs von Angelini Beauty und Trussardi in Mailand. Tomaso geht locker durch die Reihen, tratscht mal hier, mal da und stiehlt mit verschmitztem Lächeln ein Gläschen Wein von einem Platz, der nicht seiner ist. Während bei uns die so selten antretenden, wahren Celebrities abgeschirmt werden und in kleinen VIP-Bereichen vom “Fußvolk” getrennt werden, sind hier in Italien alle gleichberechtigt. Hier muss man Leute nicht mit einem VIP-Tag versehen, damit jeder versteht, wie wichtig sie sind. Sogar die Oldtimer-Chauffeure stehen mit Sekt und frittiertem Fisch auf dem Rasen und unterhalten sich mit der “High Society”.

Die Italiener sind einfach ein lockeres Volk

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. Sie wissen das Leben zu genießen, scheinen immer Spaß zu haben und heißen neue Gesichter gerne in ihrer Runde willkommen, ohne groß nachzufragen, woher man kommt und wohin man geht. Sie leben im Moment. Und ja, sie erfüllen auch andere Klischees: Die Männer sind durch die Bank hervorragend angezogen, wirken in ihren Anzügen nie steif oder gestriegelt. Der einzige Mann mit Krawatte ist ein Deutscher. Tomaso trägt zum beigen Anzug weiße Sneakers und sieht aus wie ein Gott. Gaia trägt eine rote Lederjacke zur pfirsichfarbenen Anzughose und fetten Klunker, der kaum auffällt, weil er so lässig kombiniert ist.

Beim Dinner sitzt mir eine Italienische Schönheit Ende 30 gegenüber, die an Monica Belucci erinnert. Sie trägt ein wunderschönes, schwarzes Bustierkleid und zelebriert ihr Dekolleté

. Sie trägt roten Lippenstift und Smokey Eyes. Letztere verteilen sich im Laufe des Abends über ihr ganzes Gesicht… es ist einfach zu schwül für diese Art von Make up. Trotzdem sieht sie fantastisch aus.

Der Zeitplan? Der wird natürlich nicht eingehalten. Interviews verzögern sich massiv und wir müssen fast 4 Stunden warten. Piano, piano! Nur mit der Ruhe! Was solls? Wir sind in Italien! Wir sitzen im Park bei Prosciutto mit Melone, Prosecco und Erdbeeren und genießen das Ambiente. Es gibt Schlimmeres. Die Italienische Lockerheit ist ansteckend.

 

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