Sechs gute Gründe, Rotterdam zu besuchen

by DIVA Redaktion


Wer an die Niederlande denkt, dem fällt sofort Amsterdam ein. Falsch gedacht: Rotterdam, der größte Hafen Europas lockt mit Kunst, Architektur und neuerdings auch Mode – abseits von gängigen Touristenpfaden.

Immer einen Schritt voraus: Trend-Setting in Rotterdam
Rotterdam erlebt gerade einen richtigen Hype, wer also ganz vorne dabei sein möchte, sollte jetzt hinfahren. Aber Achtung: Unbedingt die neue LOEWE-Sonnenbrille sowie den Oversized-Parka von BALENCIAGA mitnehmen, denn zwischen Hochhaus-Schluchten und Grachten bläst stets ein heftiger Wind. Sonnenschein und Regen wechseln sich hier in Stakkato-Manier ab.

Peter Lindbergh´s Ausstellung
Letzte Woche sammelten sich vor den Toren der KUNSTHAL ROTTERDAM eine beachtliche Traube an Schaulustigen, die man in dieser Größenordnung normalerweise nur von New York und Los Angeles kennt. Der Grund war die Eröffnung der ersten Wanderausstellung von Star-Fotograf Peter Lindbergh, getitelt als Peter Lindbergh: A Different Vision on Fashion Photography
. Mit dabei am Red Carpet „seine“ Supermodels Nadja Auermann, Tatjana Patiz, Karen Alexander und auch Milla Jovovich. Die Ausstellung selbst gibt nicht nur seltene Einblicke in das Leben des Fotografen, sondern auch unzähliger Stars. Auch seine ikonischen Bilder, die mittlerweile Modegeschichte geschrieben haben, kann man hier im Großformat bewundern.

Anziehende Architektur
Kein Schaden ohne Nutzen: Was hier so salopp hingeworfen wird, stimmt natürlich so nicht ganz: Nachdem Rotterdam im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, musste es sich neu erfinden. Das war schmerzhaft, ganz klar, machte aber Raum für Großes. Ein besonderes Gustostückerl – quasi das Wahrzeichen der Stadt – ist die Erasmus-Brücke. An deren beiden Enden spielt sich das Leben ab

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. Am linken Ufer befindet sich das legendäre Hotel New York. Das charmante 30er-Jahre-Flair erinnert an die Glanzzeit des Hotels, als sich von hier die betuchte Gesellschaft nach dem neuen Kontinent einschiffte. Heute fungiert es übrigens immer noch als Hotel und bildet einen beschaulichen Kontrapunkt zur brutalistischen Architektur auf der anderen Brückenseite. Dort findet man in unmittelbarer Nähe zueinander die Markthalle (auch dank ihrer kulinarischen Raffinessen ein absolutes Must-See), die 2014 fertiggestellt wurde sowie die Kubushäuser und den Blaakturm von Piet Blom, einem prominenten Vertreter des Strukturalismus. Die Häuser sind übrigens so gestaltet, dass sich eine öffentlich zugängliche Fußgängerzone durchschlängelt. Was zum nächsten Punkt führt:

Die Niederländer sind eventuell das freundlichste Volk der Welt
Auch wenn die Architektur progressiv, ja fast schon brutal anmutend, die Rotterdamer zeigen stets ihre charmante Seite: Überall begegnet man fröhlichen Radfahrern, die gerne beiseite weichen oder auch stehen bleiben und Auskunft erteilen. Auch in den hippsten Lokalen und Concept Stores ist der Umgangston entspannt und jovial. Apropos: Das Einkaufszentrum de Bijenkorf ist mehr als ein mehrstöckiger Shopping-Tempel, sondern vielmehr eine luxuriöse Wohlfühloase, in der man ganz unaufgeregt und entspannt von Acne Studios bis Versace alles kaufen kann

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Blumen-to-go
Ganz klar, Holland ist bekannt für seine Tulpen, aber von hier stammen auch viele der talentiertesten Floristen – wobei: der Begriff trifft es nicht ganz, denn diese kunstvollen Gebilde sind mehr ästhetische Meisterleistungen als etwas anderes. Auch gut: Viele bieten Gebinde an, die man spielerisch mit in den Flieger nehmen kann.

Blumen-Holland-Rotterdam

Florales Meisterwerk!

Kulinarische Feuerwerke
Die Niederländer (Achtung, O-Ton!) behaupten gerne von sich, keine Esskultur zu haben. Das gereicht ihnen allerdings nur zum Vorteil, denn dadurch sind sie offen für Experimente. Die zwei besten Orte, an denen man das in Rotterdam testen kann, sind der Suicide Club  und die FG Foodlabs. Der vielversprechende Name des ersteren deutet auf ein waghalsiges Konzept hin. Ist es auch, immerhin ist der Standort fraglich (direkt neben dem Hauptbahnhof) und auch das Entree: Nachdem man in einem sperrigen Lastenlift in den 8
. Stock fährt, steht man direkt in der Küche des Restaurants/Clubs. Das sorgt bei vielen für Verwirrung, verdeutlicht aber auch die Kochphilosophie, die auf Transparenz setzt. Der Blick von der Dachterrasse über die Stadt ist übrigens einzigartig!
Detox deluxe findet man übrigens auch in Holland, denn die Matjesheringe in Zwiebelstücke sind quasi tägliches Standard-Gourmet-Programm. Die FG Foodlabs, die sich auf den ersten Blick auch in eher zweifelhaften Gegend befinden, locken mit einem Nitro-Cocktail, der am Tisch von den Gästen gestampft, gerührt und schlussendlich geschlürft wird. Dieser Ausflug in die Molekularküche lohnt sich! Die restlichen Gerichte sind übrigens solide, ganz wie die Rotterdamer …

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