Salzburger Festspiel-Debütantin Angela Brower im Interview

by divaonline-admin

Mit Mozarts »Così fan tutte« feiert Angela Brower in diesem Jahr ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen

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. Die Zeit bis dahin verkürzte sich die Mezzosopranistin mit einem exklusiven Fotoshooting für die DIVA – eine tolle Erfahrung, wie sie im Gespräch erzählt.

Angela Brower wurde in Phoenix, Arizona, in den USA geboren und studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das »Young American Artists«-Programm aufgenommen. 2008/2009 kam die Sängerin ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in München, wo sie heute Ensemblemitglied ist. Bei den Salzburger Festspielen singt sie die Dorabella in Wolfgang Amadeus Mozarts »Cosí fan tutte«. angelabrower.com

Sie treten heuer erstmals bei den Salzburger Festspielen auf. Schon nervös?
Die Freude ist riesig. Als ich während meines Studiums die Welt der Oper entdeckte, hätte ich mir nie erträumt, das Privileg zu haben, dort zu singen.

Sie sind in »Cosí fan tutte« unter der Regie von Sven-Eric Bechtolf in der Felsenreitschule zu sehen. Wie nimmt man das Publikum während einer Aufführung wahr?
Es kommt auf das Haus an. Ich singe ganz oft in München und dort sieht man nur die erste Reihe und den Orchestergraben, aber sonst ist alles schwarz – und das finde ich toll! Denn dann kann ich in meiner eigenen Welt sein und meinen Charakter ohne Ablenkungen singen.

Worauf sind Sie in Ihrer noch recht jungen Karriere am meisten stolz?
Auf die Aufführung von »Hoffmanns Erzählungen« mit Rolando Villazón in München 2011. Ich habe so viel von ihm gelernt und war so inspiriert.

Ist er auch Ihr Lieblingspartner?
Ich habe so viele tolle Kollegen, mit denen ich singen darf, aber er ist einfach ein besonderer Mensch. Er gibt so viel Energie, das spürt man im Publikum und auch unter den Sängern. Jede Karriere beinhaltet auch Enttäuschungen
.

Auch bei Ihnen?
Ja, natürlich. Fast jedes Mal denke ich mir, das hätte ich besser machen können. Aber genau das gehört zur Kunst einer Sängerin. Der Gesang ist wie ein Muskel, den man trainieren muss .

Könnten Sie sich vorstellen, etwas in Richtung Pop oder Jazz zu machen?
Ein Crossover sozusagen? Das wäre toll. Aber erst einmal Schritt für Schritt. Ich bin kein Jazz-Profi, aber aufgewachsen in Amerika, und da ist es Teil der Kultur. Wenn ich entspannen oder mich inspirieren will, dann höre ich Klassik
.

Was verstehen Sie unter dem Begriff Diva?
Das italienische Wort »Diva« bedeutet ja weibliche Gottheit. Früher benutzte man es als eine sehr positive Beschreibung für gefeierte Sängerinnen beziehungsweise Frauen, die herausragende Fähigkeiten in der Welt der Oper oder des Theaters zeigten. Leider haftet dem Begriff mittlerweile auch etwas Negatives an und steht für Frauen, die besonders schwierig sind. Ich glaube, wir müssen wieder zurück zur ursprünglichen Bedeutung und mit dem Wort »Diva« diejenigen Frauen feiern, die hart arbeiten und mit ihrem Talent und ihrer Gabe die Welt bereichern. Meiner Meinung nach sollte es ein sehr großes Kompliment sein.

Für uns haben Sie sich auf neues Terrain begeben und standen Modell.
Das war eine tolle Erfahrung, wow! Ich sehe mich als eine ganz normale Frau, ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal die Gelegenheit für ein Shooting mit solchen Fashion-Profis haben werde.

Die Looks reichten von Prada bis Stella McCartney: Wer ist eigentlich Ihr Lieblingsdesigner?
Michael Kors. Er spricht mich sehr an. Seine Mode ist elegant, gleichzeitig praktisch.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?
Casual. Ich bin mit fünf Brüdern aufgewachsen, deswegen bin ich nicht so girly. Jeden Sonntag waren wir in der Kirche und ich musste ein Kleid anziehen. Das habe ich gehasst. Ich wollte einfach nur Hosen tragen, so wie meine Brüder. Ich musste erst wieder lernen, dass ein Kleid schön ist. Jetzt spiele ich übrigens auch oft »Hosen-Rollen«. In einer Jeans mit Bluse und Blazer fühle ich mich am wohlsten. Heels und Perlen dazu, fertig. Leonardo da Vinci hat etwas Schönes gesagt: »Simplicity is the ultimate sophistication.« Coco Chanel hat gesagt: »Eleganz besteht nicht daraus, ein neues Kleid anzuziehen.« Ich mag dieses Denken sehr.

Wie gefällt Ihnen die österreichische Tracht?
Da habe ich eine Geschichte. Ich liebe österreichische Trachten schon immer. Mit 14 Jahren war meine Mutter das erste Mal in Österreich und brachte ein Dirndl mit. Ich kann mich gut daran erinnern, wie ich schon als kleines Mädchen dieses elegante Dirndl bewundert habe. Ich habe dann auch versucht, es anzuziehen, und mir vorgestellt, wie die Leute in diesem so weit entfernten Österreich leben. Ich dachte mir damals, das müssen doch glückliche Leute sein, wenn sie so ein niedliches und schönes Dirndl tragen. Und ich hatte recht! Es sind tolle Leute. Jetzt lebe ich in München und freue mich, mein eigenes Dirndl zu tragen.

Sie sind sehr viel unterwegs. Können Sie drei Dinge nennen, die Sie immer begleiten?
So wie früher den Teddybären, meinen Sie? Gute Frage. Mein Handy natürlich. Und was wichtig für eine Sängerin ist: ein Luftbefeuchter in Reisegröße. Und ich wünschte, ich könnte mein Kissen von zu Hause mitnehmen
.

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Die ganze Fotostrecke finden sie hier und hier die Backstagefotos.

Interview Yasmin El Mohandes Fotos Darius Lucaciu Produktion & styling Christoph Steiner Haare Sandra Schmidbauer und Romana Möstl @ Hairdreams Couture Salon hairdreamscouture.at  Make-up Julian Burlacu mit Produkten von Bobbi Brown und Mac Location Studio F6

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