Sechs Dinge, die uns Paris Fashion Week lehrt

by DIVA Redaktion


Paris, die Stadt der Liebe, die Stadt der Mode. Frisch zurück von der Fashion Week sondieren wir die lehrreichen Einsichten und teilen sie an dieser Stelle.

Es lebe die Reduktion! Keine Frage, hier ist nicht von der spirituell geleiteten Entsagung aller Luxus-Güter die Rede, sondern vom Gegenteil: Die Reduzierung des Begriffkomplexes Luxus auf das Wesentliche. Quasi eine Verdichtung. Denn statt exzentrischen Taschenmonumenten präsentieren sich die neuen Accessoires auffällig klein. Der Trend hat sich in den letzten Saisonen schon abgezeichnet, nun erreicht er wohl seinen Höhepunkt. Pierpaolo Piccioli entwarf für VALENTINO Minaudières, die mit knapper Not einen Lippenstift beherbergen können. HERMÈS, der Inbegriff der Luxusmarke, schickte Models mit Mini-Bags über den Laufsteg, die man beinahe als Schmuckstück interpretieren kann. Und wird damit seinem Ruf wieder einmal gerecht. Denn was ist schon noch echter Luxus in einer Welt des Überflusses? Konzentrierte Ästhetik und Design, das völlig überflüssig ist.

Wir lieben Langzeitbeziehungen! Blogger, Social Influencer und Models kommen und gehen, wir Journalisten bleiben. Das soll jetzt in keiner Selbstbeweihräucherung enden, aber es ist wohl stilgebend für die ganze Branche. Die Erkenntnis traf mich montags bei HERMÈS (schon wieder). Da kommt Veronika Heilbrunner (wir kennen sie aktuell aus der Zalando-Werbung, leider weniger bzw. gar nicht mehr aktuell als Justin O´Sheas Freundin) sichtlich derangiert und müde daher, vom deutlich überschrittenen Zenit gezeichnet. Dort sitzt plötzlich Linda Tol First Row. Linda Tol? Normalerweise würde ich an dieser Stelle sagen: never heard, never seen. Zufälligerweise betreibt aber Freundin L. eine veritable Fashion-Event-Agentur mit Händchen für Stargäste aka Super-Blogger (ein modernens Akronym für Supermodel) und deshalb weiß ich: This girl is the hottest shit. Hermès übrigens auch. So sitzt sie plötzlich zwischen meinen Kollegen im deutsch-österreichischen Block. Da saß letzte Saison noch Veronika Heilbrunner, die jetzt hinter eine Säule verbannt wurde. Und kommende Saison? Werden meine Kollegen immer noch da sitzen, wir nahtlos unsere Gespräche weiterführen und die nächste Linda Tol unseren Platz beschränken.

Wir vermarkten uns eben nicht selbst, sondern filtern, bewerten und sondieren. Stellen Saisonen miteinander in Bezug und können die wechselnden Designer bei diversen Couture-Häusern im Schlaf runter beten. Wie gute Kuratoren das nun so machen. Übrigens: Justin O´Shea, der Superstar der Mode, ist in dieser Woche ziemlich hart am Boden der Realität aufgeschlagen. Am Dienstag wurde er ganz plötzlich aus seiner Position als Creative Director bei Brioni entlassen, seitdem steht selbst sein Instagram-Account still was quasi mit einem plötzlichen Herztod vergleichbar ist. Beileidsbekundigungen leiten wir gerne weiter.

Das Gesetz der Anziehung! Ganz unabhängig von Tageszeit und Verfassung trifft man die Mode-Meute immer an den gleichen Orten. Natürlich wechseln diese saisonal, aktuell schälen sich aber aus der Masse der schicken Restaurants, Bars und Hotels drei ganz klare Favoriten heraus: Das Hotel Costes überzeugt mit perfekter Lage in der Rue Saint Honoré

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. Das neu eröffnete RITZ lockt mit einer modelastigen Historie und dem ersten (!) CHANEL-SPA sowie einem Haar-Salon von David Mallett. Keine Frage, beide sind auf Monate ausgebucht. Etwas abgelegen im dritten Arrondissement, dem Marais liegt das Hotel Grand Amour. Von außen wenig vielversprechend, lockt es mit einem wundervoll frivol gestaltetem Innenhof, der in seinem Art-Deco-Prunk fast schon morbide Charme ausstrahlt

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. Außerdem trifft man hier nicht nur Journalisten und Einkäufer, sondern auch Designer selbst wie zuletzt Inès  Maréchal und Antonia Zander. Tipp: Auch sehr beliebt bei Fashionistas ist der Spa von Biologique Recherche. Die Behandlungen sind wahrscheinlich das luxuriöseste was Paris zu bieten hat.

Das ist gekommen, um zu bleiben! Es hat sich bereits abgezeichnet, ist aber nicht mehr zu stoppen: Die 80er-Jahre erobern die Laufstege. Schulterpöster, Goldknöpfe, Lurex und abgerundete Kappen bei Stilettos sind vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber dank Mode-immanentem Kurzzeitgedächtnis bald Alltag. Nicholas Ghesquiere hat diesen Look für Louis Vuitton auf den Punkt gebracht: cool, frisch und mit der richtigen Brise Glamour überzuckert.

Einige Trends der aktuellen Kollektionen wandeln am Catwalk vom Herbst in den Frühling: weiße Boots, bestickte Blousons, breite Tragegurte bei Taschen, Plissee und Embroidery bleiben. Nur in

 Zu schön zum Anziehen! Ganz ehrlich: Viele Modetrends, die die kommende Saison für uns bereithält, kennen wir schon und sind dementsprechend etwas unspektakulär. Was man von den vielen unterschiedlichen Beauty-Trends nicht behaupten kann. Ja, es zeichnete sich schon ab: Rot ist DIE Farbe, aber sie bleibt auch kommende Saison am Tapet, pardon, im Gesicht. Und das sehr großzügig verteilt.

Paris Fashion week

Bei Leonard verschmilzt Rouge mit Lidschatten

Diese Melodie erobert unsere Herzen! Musik kann Emotionen provozieren, aber auch Gefühle wiederspiegeln

. Konzentriert man sich auf zweiteres so kann man an dieser Stelle ganz klare Rückschlüsse auf die Mode ziehen: Designer wünschen sich wohl offensichtlich eine Entschleuning, wollen raus aus dem Tritt und sehnen sich nach den guten, alten (idealisiserten) Zeiten zurück. Kaum anders, kann man die Musikliste der Catwalks kaum interpretieren. Hier die eingängigsten Lieder:

ECHO HOME von The Skills.

My Lady D´Arbanville von CAT STEVENS.

Islands in the Stream von Dolly Parton und Kenny Rogers. 

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