So retro: Diese Trends feiern ihr Comeback

by divaonline-admin

Das Rad wird nicht neu erfunden. Und auch in der Mode sind echte Innovationen rar gesät. Dafür werden Styles und Looks gerne neu interpretiert. Schließlich ist der Blick von heute auf die Trends von gestern durchaus kreativ. Die aktuellen Trend-Comebacks auf den Laufstegen beweisen: Retro ist immer chic.

Für viele gelten die 80er als mittelschwere modische Katastrophe. Dabei brachten genau diese so unvergessliche Fashion-Momente wie Madonnas Bullet Bra (Spitztüten BH) oder die Schulterbepolsterten Sakkos im Miami Vice Stil hervor. Aber eben leider auch Neon-Netzshirts und -Leggins, Fokuhila-Frisuren und alptraumhafte Dauerwellen. Doch auch die Disco-Ära Seventies und die cleanen 90er feierten auf den aktuellen Laufstegen fleißig Comeback

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. Hier die wichtigsten Neuinterpretationen längst bekannter Trends:

Die 70er Jahre

Von links: Tommy Hilfiger, Celine, Victoria Beckham, Michael Kors. ©Catwalpics

Es war das vielfältigste und bunteste aller Jahrzehnte: Glamrock löste die Hippies ab, Punk folgte auf Disco. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb die 70er das am häufigsten zitierte Jahrzehnt sind.  In den Seventies wurden die Früchte der 68-Revolution geerntet. Der Feminismus erlebte eine Blütezeit, genauso wie gesellschaftliche Freiheiten für junge Menschen. Und doch: Im Gedächtnis sind die 70er-Jahre heute vor allem auch als ein Party-Jahrzehnt präsent. Politischen Problemen wurden mit zügellosem Eskapismus begegnet.

Für die Mode waren die 70er-Jahre vor allem so wichtig, weil sie eine Befreiung darstellten: Das Modediktat der vorangegangenen Jahrzehnte war vorbei. Aus einem Stil, einer Silhouette wurden unterschiedlichste Positionen, Ansätze, Faszinationen. Das entspricht auch dem heutigen Zeitgeist. Mode will niemandem mehr etwas vorschreiben, sondern ist zu ihrer eigentlichen Rolle zurückgekehrt, spontan auf ihren Träger zu reagieren. Viele Seventies Zitate sah man (erneut) bei Hedi Slimane für Celine (so schön feminin), Tommy Hilfiger veranstaltete ein regelrechtes Discospektakel (Saturday Night Fever!) und auch Michael Kors setzte auch glitzernde Neckholderkleider, Plateau Sandalen und Lurex-Roben. Selbst Victoria Beckham schien vom Seventies-Fieber gepackt: sie inszenierte deren Klassiker Halstücher, Sweater und Midiröcke.

Fazit: Wir tragen also wieder geraffte Stiefel zu langen Röcken, enge Hosen in den Stiefeln, glitzernde Lurexkleider, edle Halstücher, Schlaghosen und enganliegende Blusen.

Die 80er Jahre

Von links: Balmain, Luis Vuitton, Moschino, YSL. © Catwalkpics

Wenn Sie zu denjenigen gehören, die Fotos von sich selbst aus den 80er Jahren haben, werden auch Sie diese gerne verstecken. Schulterpölster, Karottenhosen, Dauerwellen, Neon und Co. beherrschten die Optik. Aus heutiger Perspektive durchaus zitierwürdig, wie die Designer uns beweisen. Denn diese Saison waren die 80er-Jahre wieder omnipräsent auf den Laufstegen.  Einige Kollektionen waren daher deutlicher im Gesamten von dem Jahrzehnt inspiriert, bei anderen wiederum kam das eher vereinzelt durch. Die 80er-Jahre definierten sich, im Gegensatz zu den 70er-Jahren, viel mehr über Silhouetten und Schnitte – weniger über (Sub-)Kulturen, ihre Codes und Stile. Deswegen bieten sie auch heute noch viel mehr eine Fläche, die Designer ideologisch bespielen können
.

Besonders beliebter Aspekt: das Power Dressing der 80er-Jahre. Breite und maskuline Formen, die damals von Designern wie Jil Sander und Giorgio Armani  geprägt wurden
. Sofort haben wir die Bilder von Melanie Griffith und Sigorney Weaver in Die Waffen der Frau (Achtung: Ohrwurmgefahr) im Kopf! Während der Look früher all over getragen wurde, um Stärke auszustrahlen, ist das heute nicht mehr nötig. Saint Laurent  setzte zum Beispiel auf den Kontrast: Super-Minikleid zum maskulinen Mantel. Die Yuppie-Generation zitiert etwa auch Moschino, der sogar im Dollar-Dress über den Catwalk stolzieren lässt. Viele Designer extremisierten die Formen der 80er-Jahre noch einmal, statt sie zurückhaltender zu machen. Kleider dürfen gerüscht, mit breiten Schultern und einem nostalgischen Print versehen sein wie bei Louis Vuitton. Die Looks erscheinen kompromisslos und spielen mit Konventionen und Silhouetten. Balmain greift die Punkbewegung der Achtziger auf und kombiniert Nieten zum Schulterpolster.

Fazit: Schulterpolster sind zurück und verleihen eine maskuline Silhouette, die Karottenhose darf auch wieder in unsere Schränke und Rüschen sind nicht mehr nur kleinen Mädchen vorbehalten. Und scheinbar investieren wir demnächst auch vermehrt in Haarspray…

Die 90er Jahre

Von links: Helmut Lang, Tom Ford, Bottega Veneta, Max Mara. ©Catwalpics

Wer glaubte, die Renaissance der 90er-Jahre hätte nach dem Hype der letzten Saisonen nun ein Ende gefunden, der irrt. Im Gegenteil: Designer finden immer wieder neue Aspekte aus den Nineties, die für uns heute relevant sind. Dadurch sind sie auch nicht auf den ersten Blick in das Jahrzehnt der Raver, Spice Girls und Friends zuzuordnen. Zum Glück konzentrieren sich Tom Ford und Co. auf die besten Seiten der Vor-Millenials: Cleane Stoffe und Silhouetten, kräftiger Monochromismus und klare Statements. Und freilich schadet es nicht, dass aktuelle Stilikonen wie Bella Hadid und Kim Kardashian diese Looks lieben – und damit unzählige junge Frauen inspirieren.

Die (neuen) 90er-Jahre-Zitate diese Saison bilden einen Gegenpol zu den hedonistischen 70er-Jahren und den lauten 80ern: Sie sind erstaunlicherweise sachlich, sleek, minimalistisch – ohne dabei von ihrem Sex-Appeal einzubußen. Spannend ist, dass selbst Labels, die in den Nineties bereits stilprägend waren, diese Zeit zitieren, ohne sich selbst zu kopieren. Allen voran schuf Tom Ford eine seriöse, minimalistische und gleichzeitig zurückhaltend sexy wirkende Kollektion.

Ebenso prägend für die sleeke Ästhetik der 90er-Jahre war Helmut Lang. Für die Kollektion des Labels verantwortlich waren diese Saison Mark Thomas und Thomas Cawson. Während frühere Designer, die für Helmut Lang entwarfen, Experimente wagten, konzentrierten sie sich auf das, was die Marke ausmacht: einen innovativen, aber unaufgeregten Minimalismus
. Zwischen all den bunten Farben und lauten Statements in den 90er-Jahren wurde das sehnsüchtig aufgenommen – und dem ist heute auch wieder so.  Auch bei Max Mara setzt man auf monochromatische Looks, die damals wie heute ein klares Statement sind. Und Bottega Veneta greift die klobigen Stiefel, die man von Raver-Parties kennt auf, kombiniert sie zum selbstbewussten Mantel.

Fazit: Bauchfrei ist kein Muss, aber ein Kann. Monochrom ist immer elegant und der Sleek-Chic ist zurück

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