9 Stilfragen an Teresa Rotschopf

by DIVA Redaktion

Stil ist für die Wiener Musikerin eine Frage der inneren Haltung und vor allem der Intuition. Und das bedeutet bei Teresa Rotschopf jede Menge Abwechslung.

 

Ich finde es gut, wenn man ÜBER die MODE den MENSCHEN DAHINTER SPÜREN KANN.
Teresa Rotschopf, Musikerin und Stylistin (*1987)

Wie definieren Sie Ihren Stil generell und persönlich?
Ich bin einerseits sehr aufgeschlossen, andererseits trotzdem sehr streng und ich weiß immer ziemlich genau, was mir gefällt. Es fällt mir aber schwer, eine Schublade wie z.B. sportlich/elegant für mich zu finden. Meine Outfits sind manchmal bunt und manchmal schwarz

. Es ist manchmal lustig und manchmal langweilig. Es ist alles gleichzeitig und unvorhersehbar. Aber prinzipiell würde ich meinen Stil eher als boyish beschreiben. Ich trage hauptsächlich Jeans und auch viele maskuline Elemente. Im Moment mag ich viel Schmuck.

Was hat ihr Modeverständnis geprägt?
Wenn ich das wüsste! Je älter mein Sohn wird, desto klarer wird mir, dass das Verständnis bei uns offensichtlich einfach da ist. Ich sehe das ebenfalls bei meiner Großmutter, wenn auch auf einer ganz anderen Ebene. Und dann ist da natürlich diese Schule, durch die ich durch meine Kindheit am Land gegangen bin. Damals habe ich gelernt, dass ich mich nicht so anpassen kann. Egal wie sehr ich mich auch anstrenge, ich kann mich nicht in einer Masse verstecken. Das schaffe ich als Person nicht. Das kann anstrengend sein, wenn man immer anders ist und immer anders aussieht und einem immer andere Dinge gefallen

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. Mittlerweile finde ich diese Tatsache lustig.

Sie arbeiten in der Mode. Wie wirkt sich das auf Ihre täglichen Entscheidungen zu Hause bei der Kleiderwahl aus?
Gar nicht. Wahrscheinlich ist die Mode mittlerweile so ein Teil von mir geworden, dass es keine bewussten Entscheidungen mehr gibt. Es ist eher so, dass ich mich persönlich davon distanziere, wenn ich gerade sehr viel mit modischen Dingen zu tun habe.

Lieblingsdesigner oder Lieblingslabel?
Das ist einfach, Petar Petrov. Es gibt natürlich Saisonen, da interessieren mich die unterschiedlichsten Labels, weil ich Zugänge schätze. Prada ist durch die unterschiedlichen Frauentypen, die Miuccia Prada schafft, immer toll. Ebenso wie Celine, weil die Marke für mich eben mehr als ein äußeres Erscheinungsbild von Mode transportiert.

Strenger Dresscode oder doch lieber Laissez-faire?
Laissez-faire, unbedingt! Wenn man irgendwo hingeht und sich dann irgendwie anziehen MUSS und vielleicht an diesem Tag gar keine Lust darauf hat, finde ich es immer besser, wenn jemand so kommt, wie er immer unterwegs ist.

Avantgarde oder Klassiker?
Klassiker.

All time Favorite?
Die Blue Jeans!

Stil ist, wenn…
…man eine innere Haltung und Wertschätzung sich selbst gegenüber hat
.

Ein Geheimnis des guten Geschmacks, das Sie an dieser Stelle gerne teilen.
Das Geheimnis des guten Geschmacks…. Well I f I would know…
Oft reicht einfach eine Jeans und ein weißes T-Shirt. Wenn einem sonst nichts einfällt, dann ist das mit Sicherheit etwas, das funktioniert. That’s it. Außerdem würde ich es mir nicht anmaßen über guten Geschmack urteilen zu können.

 


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