Street-Style-Ikone Justin O’Shea ist neuer Creative Director von Brioni

by divaonline-admin

Mann von welt: Street-Style-Ikone Justin O’Shea machte als Chefeinkäufer bei Luxusretailer mytheresa.com von sich reden. Mit seiner Bestellung zum Creative Director von Brioni ist er nun in aller Munde.

Die Überraschung war groß, als folgende Nachricht in der Redaktion eintrudelte: Justin O’Shea, erst kürzlich zum Global Fashion Director von Luxus-E-Retailer mytheresa.com ernannt, wird neuer Creative Director von Brioni. Der (meist) bärtige Australier mit dem rauen Charme wechselt zum italienischen Nobelhersteller für Maßanzüge. Die trägt er auch gerne, verdankt er doch seinen Ruhm als Street-Style-Ikone u. a

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. seinen akkurat geschnittenen Looks.

Was nicht auf Instagram ist, zählt nicht., Justin O’Shea, Creative Director BRIONI

 

Aber reicht das, um ein Traditionshaus zu führen? Die Skepsis ist groß.

Die erste Begegnung mit Justin O’Shea glich einer Märchenstunde: Er erzählte von seinem Leben als Sohn eines Minenarbeiters im australischen Outback, seinem Berufswunsch Profi-Fußballer und Lebensstationen in Amsterdam, London und, ja, auch Tahiti, wo er sich als Perlenexporteur versuchte
. Mit bescheidenem Erfolg, der ihn aber auf Umwegen zu mytheresa.com brachte
. Dort verhalf er dem einst kleinen Online-Ableger eines Luxusshops in der Müncher Innenstadt zu internationaler Strahlkraft und seiner Person zu beachtlichem Ruhm. An seinem außergewöhnlichen Talent für Trends und Gespür für Zeitgeist ist demnach nicht zu zweifeln. Aber reicht das, um ein verträumtes Label aus dem Dornröschenschlaf zu hieven?

Immerhin haben sich bereits einige Modehändler als Modemacher versucht, etwa die Besitzer von Opening Ceremony bei Kenzo. Der Hype dauerte drei Saisonen. Nun ist das Label von der Bildfläche verschwunden.

Ein Schicksal, das auch bald Justin O’Shea treffen könnte. Zumindest was seine Präsenz auf den Fashion Weeks betrifft. Als Einkäufer von mytheresa.com besuchte er jede relevante Show, trug mal Burberry, mal Gucci und dazwischen viel Prada. Wo er nun neuer Chefdesigner ist, wird man ihn dort wahrscheinlich eher selten antreffen – und dann vermutlich in klassischen Brioni-Dreiteilern.

Ob die Marke »Justin O’Shea« den erhofften Mehrwert für Brioni bringt, bleibt abzuwarten. Es sei denn, man ändert den Labelnamen. Aber in Zeiten, in denen Einkäufer dank Interneterfolg zu Designern avancieren, ist wohl nichts mehr unmöglich.

 


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