Trend-Alarm: Halbedelsteine

by divaonline-admin
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Wir haben die Streetstyles der Stunde näher rangezoomt und entdeckt: Fashion Influencer fahren derzeit total auf Halbedelsteine ab. Aber was steckt dahinter und sind diese “halben Edelsteine” genauso wertvoll?

Der Unterschied ist schnell erklärt:

Halbedelsteine sind meist Minerale oder Gesteine, Sonderformen wie Perlen, Perlmutt und Korallen zählen ebenfalls zu ihnen. Genaugenommen werden sie innerhalb der Industrie bereits vermehrt als „Schmucksteine“ zusammengefasst, da man die Bezeichnung „Halb-“ nicht mit minderwertiger Qualität verwechseln soll. Dem ich nämlich nicht so, denn der einzige Unterschied liegt darin, dass sie im Gegensatz zu Edelsteinen wesentlich häufiger in der Natur vorkommen, meist aber weniger hart und damit ein bisschen weniger wertvoll sind. Die sogenannte Mohshärte bestimmt bei Schmuck nämlich den Wert. Dabei gilt, je härter desto kostspieliger

. Einen Wert über 7 erreichen beispielsweise die Edelsteine Rubin, Saphir, Smaragd und natürlich auch der Diamant.

Alles was unter diesem Wert liegt, bezeichnen wir also als Halbedelstein bzw. Schmuckstein. Dazu gehören u.a. Bernstein, Mondstein, Rauchquarz, Amethyst, Bergkristall, Türkis, Achat, Rosenquarz oder Granat.

Es kommt zudem auch vor, dass Schmucksteine mit Wärme oder sogar leicht radioaktiv behandelt werden, um ihre Optik zu verbessern oder zu verändern

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. Nach einer Wärmebehandlung werden violette Amethysten beispielsweise gelb und werden daraufhin als Citrin bezeichnet. Man merkt, die Welt der Edelsteine ist tricky.

Fakt am Rande: Das in der Mode beliebte Material Strass ist weder  Halb- noch Edelstein sondern ein rein von Menschenhand geschaffenes Produkt. Das Ausgangsmaterial dafür ist Glas, das wiederum aus Quarz hergestellt wird. Wer der Erfinder war, darüber ist sich die Geschichtswelt wie so oft streitig. Seinen Namen bekam der Strassstein um die 1750er Jahre herum entweder vom österreichischen Juwelier Joseph Strasser, oder vom französischen Juwelier Georges Frédéric Strass.

 

 

Halbedelsteine

 

Dreireihige Ohrringe von Larkspur & Hawk mit Quarzen; Kette von Melissa Joy Manning mit Amethyst, Ohrstecker von Pippa Small mit Amethyst; mondförmige Ohrringe von Andrea Fohrman mit Lapislazuli; Creolen von Diane Kordas mit Malachit; Ring von Pascale Monvoisin mit Türkis; Kette von Wwake mit Turmalin; lange Ohrringe von Kimberly McDonald mit Achat.

 

Fazit:

Halbedelsteine sind also nahezu gleich hochwertig wie Edelsteine, aber nicht so selten und damit meist erschwinglicher. Die farbenfrohen Steine sind herrlich unkompliziert und man hat länger daran Freude als an künstlichem Modeschmuck. Unser Tipp: Da gerade authentische Stücke in Vintage-Optik sehr angesagt sind, lohnt es sich, ein bisschen durch Second Hand Plattformen zu stöbern.

 

 

 

 

 

Beitragsbild: (c) Sepp Horvath / Catwalkpix

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