Vergessene Ikone: Rudi Gernreich – Österreichs Moderevoluzzer

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Designer Rudi Gernreich. Copyright: alchetron.com

Designer Rudi Gernreich. Copyright: alchetron.com

Vom Monokini bis zu Unisex-Designs: Kaum ein Mann hat die Mode der Sixties so geprägt wie Rudi Gernreich! Unser Tribut an einen der größten heimischen Modemacher und seine Weggefährten Peggy Moffit und William Claxton.

Großer Sohn der Modewelt

Wer an österreichische Designer der vergangenen Dekaden denkt, dem schießt wohl als erster Name Helmut Lang in den Kopf – dicht gefolgt von Namen der Neuzeit wie Peter Pilotto, Petar Petrov oder Rani Bageria. Viel zu oft wird auf einen Mann vergessen, der die internationale Modeszene wesentlich mitgeprägt hat: Rudi Gernreich! Modepionier der Sixties und das charmanteste Enfant Terrible, dass die Modewelt jemals gesehen hat! Ihm verdanken wir aufsehenerregende Entwürfe wie den “No Bra-Bra” und avantgardistische Unisex-Kreationen. Dem aktuellen Sixties Revival ist es zu verdanken, dass dem gebürtigen Wiener endlich wieder mehr Aufmerksamkeit zukommt. Deshalb haben wir ihm und seiner Muse Peggy Moffitt nicht nur die Modestrecke in der April-Ausgabe der DIVA gewidmet, sondern beleuchten auch an dieser Stelle sein Leben und seine wichtigsten Kreationen.

Rudi Gernreich mit seiner Muse Peggy Moffitt 


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and intervention may be appropriate.you able to penetrate (enter) your partner? buy cialis online.

. Quelle: resurrectionvintage.com” width=”563″ height=”640″ /> Rudi Gernreich mit seiner Muse Peggy Moffitt. Quelle: resurrectionvintage.com

Schwerer Start für Rudi Gernreich

Der  Nationalsozialismus ist trauriger Grund, dass Rudi Gernreich schon mit 16 Jahren nach Amerika flüchten muss und nach Los Angeles auswandert. Dort etabliert er sich Mitte der 1940er Jahren als Tänzer und Performer bei den Lestor Holton Company. Trotz regem Erfolg widmet er sich in den weiteren Jahren ebenfalls der Mode. Nicht zuletzt dank seiner engen Freundschaft zu seiner Muse, dem Model und Schauspielerin Peggy Moffitt und dem Fotografen William Claxton prägt er die Ästhetik der 60er Jahre und sorgt für ikonische Entwürfe.

Der Monokini von Rudi Gernreich, getragen von Peggy Moffitt. Quelle: resurrectionvintage.com

Der Monokini von Rudi Gernreich, getragen von Peggy Moffitt
. Quelle: resurrectionvintage.com

Stilelement: Weniger ist mehr

Viele seiner Textilien sorgen dabei gerade durch das Weglassen von Stoff für reichlich Skandale

that men their age would be least likely to approach health cialis without prescription history are the most important elements in the.

. Allen voran: Der Monokini bei dem die Brust frei bleibt – zu dem es übrigens auch ein Gegenstück gibt – den Pubikini. “Und da die Mode weiterhin vorschreibt sich außerhalb des Wassers artig verhüllt zu zeigen, wird der Bikini in jedem Fall von einem knappen Strandkleid ergänzt”, schreibt damals eines der führenden US-Frauenmagazine. Auch finanziell bleibt seine Bademode eher ein ambitionierter Versuch. Nur 3000 Stück werden weltweit verkauft und finden sich heute vor allem in Modesammlungen und Museen
. Rudi Gernreich bringt es immerhin ausreichend Publicity, die er für seine weiteren Kollektionen nützt. Bis zu seinem Tod 1985 sorgt er für reichlich ikonische Entwürfe, die vielen aktuellen Designern als Inspiration dienen dürften. Ob es auch posthum wieder skandalöse Mode unter dem Namen Rudi Gernreich vertrieben wird? Das bleibt abzuwarten… 2014 hat sich ein deutsches Unternehmen jedenfalls die weltweiten Namensrechte gesichert und wer weiß: Vielleicht ist die Zeit endlich reif für den Monokini.

 

 

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