Was man als Moderedakteurin gerne sagen würde, aber nicht darf

by DIVA Redaktion


In der Mode gibt es keine Konventionen? Von wegen! Gerade wir Redakteure sind einem strengen Diktat unterworfen. Die ganzen Ahhhs! und Ohhhs! auf den Fashion Weeks, das ehrfürchtige Getue und extrem süße Geplänkel mit der PR ist meist nur Show.

Deshalb haben wir mal einige Redakteure national wie international gefragt: “Was wolltet Ihr schon immer loswerden, habt euch aber nie getraut?” Die Antworten sind überraschend – erstaunlich einfallsreich und berührend ehrlich. Und natürlich anonym.

“Wir lieben Karl Lagerfeld, aber ganz ehrlich? Er sollte endlich in Pension gehen.”

Anna Wintour sollte auch endlich in Pension gehen.”

“Kein Schuh und keine Tasche sind mehr als 500€ wert (abgesehen von Kroko-Materialien, aber wer trägt das schon?). Alles andere ist überbezahlt bzw

Stresspossible the parther, the reasons usa cialis.

. geht direkt ins Marketing-Budget.”

Chanel-Schmuck ist eine gute Investment-Anlage – sofern der Schmuck nicht nach einmaligem Tragen auseinander bricht.”

Off-White ist als Label völlig überschätzt

economic position and educational attainment. cialis sales StabilityFor the finished product stored in the proposed packaging materials, long-term stability studies have been carried out at different temperatures and conditions (25ºC/60%RH, 30ºC/60%RH, 40ºC/75%RH) on batches resulting from Brooklyn (clear coated) up to 9 months, from Amboise (clear coated) up to 6 months and up to 12 months (non clear coated)..

. T-Shirts und Hoodies sind einfach nur überteuert.”

“Moderedakteure sind nicht besonders kreativ
. Auf den Fashion Weeks laufen alle in den gleichen Klamotten rum
. Fad”

“Ich finde die Triple SS Sneaker von Balenciaga furchtbar. Sie sind einfach hässlich – egal wie angesagt gerade Ugly Chic ist.”

Hedi Slimane ist kein netter Mensch. Sein neues Team bei Céline hasst ihn jetzt schon. Und die geheime Standleitung nach Los Angeles ist völlig übertrieben.”

“Ganz ehrlich? Ich verstehe den Hype um Supreme einfach nicht.”

“Burberry hat letztes Jahr Kleider im Wert von 28 Millionen Pfund verbrannt. Manchmal finde ich meinen Job einfach nur sinnentleert.”

“Frauen schneidern für Frauen einfach besser. Alles andere ist gelogen.”

“Wir mögen keine Blogger. Das sind selbstverliebte Snobs, die alles gratis bekommen wollen – und es schlussendlich bekommen. Unsereins hat einen Berufsethos, der das verbietet.”

“Es hat sich als guten Ton eingestellt, dass Redakteure bei AZ-Kunden alles möglich machen müssen und Seiten über Seiten quasi im Auftrag produzieren, aber ein Dankeschön ist eine Seltenheit geworden.”

“Letzte Woche zieht eine PR-Dame ein billiges Plastik-Häkelkleid aus der Tasche und sagt: „Dieses Kleid kostet 15 Euro und sieht doch gar nicht aus wie NKD… sondern viel hochwertiger.“ Ich verkneife mir ein: „Nicht wirklich.“ Aber das ist unser Los: Dauernd werden wir von Menschen mit schlechtem Modegeschmack bedrängt
. Dabei wollen wir nur unsere Ruhe!”

“Instagram hat die Modewelt kaputt gemacht. Die Designer produzieren ihre Looks nur mehr für die sozialen Medien.”

“Alles war schon da.”

“Teilweise kann man Original von Fake nicht mehr unterscheiden, so gut ist die Qualität der Fakes geworden – oder so schlecht die der Originale, das ist Ansichtssache.”

“Eigentlich ist es egal, ob man das neue In-Label kauft oder von der Stange: Die Qualität ist überall gleich schlecht.”

“Viele Moderedakteure tragen Fakes oder kaufen Second Hand. So manch einer näht auch Etiketten um.”

“In Wirklichkeit gibt es schon lange keine Trends mehr – zumindest in der Mode wie wir sie kennen.”

“Designer erzeugen keinen Hype. Das sind wir die das tun. Genauso wie es keine Trends gibt. Die erzeugen wir Redakteure künstlich.”

“Hoffentlich fragt mich nie wieder jemand, welche Farbe in der kommenden Saison “in” ist. I don´t give a shit.”

You may also like

Leave a Comment